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  • SCARFACE (1983)

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    Brian De Palma (* am 11. September 1940 in Newark , New Jersey als James Giacinto De Palma Jr.) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur . ...

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Brian de Palma

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Brian De PalmaBrian De Palma

Brian de Palma (*1940), amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er machte sich einen Namen als Regisseur von technisch perfekten, von Alfred Hitchcock beeinflussten Thrillern.

De Palma wurde am 11. September 1940 in Newark (US-Bundesstaat New Jersey) geboren. An der High School interessierte er sich vor allem für Wissenschaft und Technik, zweimal gewann er die National Science Fair Competition. Während seines Physikstudiums an der New Yorker Columbia University entdeckte er seine Vorliebe für den Film und entwickelte ein besonderes Interesse für die Arbeiten von Alfred Hitchcock, Roman Polanski und Jean-Luc Godard. Von 1962 bis 1964 studierte De Palma am Sarah Lawrence College in New York Drama und drehte mehrere Kurzfilme.

Zu seinen ersten beachteten Arbeiten gehörte Greetings (1968; Greetings) mit Robert De Niro, der fortan in zahlreichen Filmen De Palmas mitwirkte. Es folgten einige intelligent konstruierte Thriller, teilweise mit Horroreffekten; diese Low-Budget-Produktionen wie Hi, Mom! (1970; Hi, Mom – Confessions of Peeping John), Blood Sisters (1972; Die Schwestern des Bösen) und Phantom of the Paradise (1974; Das Phantom im Paradies) setzten sich jedoch trotz guter Kritiken an den Kinokassen nicht durch. Den Durchbruch schaffte De Palma mit dem Psychothriller Obsession (1976; Obsession – Schwarzer Engel) und dem Horrorfilm Carrie (1976; Carrie – Des Satans jüngste Tochter), einer Verfilmung des Romandebüts von Stephen King.

Nach dem hochgelobten Sciencefictionfilm The Fury (1978; Teufelskreis Alpha) mit den Altstars Kirk Douglas und John Cassavetes in den Hauptrollen wandte sich De Palma wieder dem Thrillergenre zu. Es entstanden die hintergründigen Psychothriller Dressed To Kill (1980; Dressed To Kill, mit Michael Caine) und Blow Out (1981, Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren, mit John Travolta), das blutrünstige Remake des berühmten Howard-Hawks-Gangsterfilms von 1932 Scarface (1983; Scarface, mit Al Pacino und Michelle Pfeiffer) sowie der an Hitchcocks Das Fenster zum Hof angelehnte Thriller Body Double (1984; Der Tod kommt zweimal, mit Melanie Griffith in ihrer ersten Hauptrolle). Nach der wenig erfolgreichen Gangsterkomödie Wise Guys (1985; Wise Guys, mit Danny DeVito und Harvey Keitel) drehte De Palma einen weiteren an klassischen Vorbildern orientierten Gangsterfilm, den im Chicago der Al-Capone-Zeit angesiedelten Kriminalfilm The Untouchables (1987; The Untouchables – Die Unbestechlichen), hochkarätig besetzt u. a. mit Kevin Costner, Sean Connery, Andy Garcia und Robert De Niro.

Mit Casualties of War (1989; Die Verdammten des Krieges) versuchte De Palma sich im Genre des Kriegsfilms; das im Vietnamkrieg angesiedelte Actiondrama überzeugte jedoch nicht. Ein großer Erfolg wurde hingegen die schwarzhumorige Verfilmung des großen Gesellschaftsromans von Tom Wolfe The Bonfire of the Vanities (1990; Fegefeuer der Eitelkeiten), prominent besetzt mit Tom Hanks, Melanie Griffith und Bruce Willis. Nach dem Misserfolg seines Schizophrenie-Psychothrillers Raising Cain (1992; Mein Bruder Kain) drehte De Palma erneut einen im Mafiamilieu angesiedelten, durchweg positiv aufgenommen Gangsterfilm: Carlito’s Way (1993; Carlito’s Way) mit Al Pacino und Sean Penn.

Ein Welterfolg wurde der mit spektakulären Effekten inszenierte Actionfilm Mission: Impossible (1995; Mission: Impossible) mit Tom Cruise, ein Remake der US-Fernsehserie Kobra, übernehmen Sie!, das an den Kinokassen Rekordsummen einspielte, von der Fachpresse jedoch als oberflächliches, die psychologische Spannung seiner früheren Filme nicht erreichendes „Kommerzkino” kritisiert wurde. Auch De Palmas folgende beiden Filme, der Polizeithriller Snake Eyes (1998; Spiel auf Zeit, mit Nicolas Cage) und der an Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey angelehnte Sciencefictionfilm Mission to Mars (1999; Mission to Mars, mit Gary Sinise und Tim Robbins), erhielten Lob für ihre perfekte, effektvolle Inszenierung, fielen ansonsten bei der Kritik jedoch durch. Nach dem in der Tradition des Film Noir stehenden Thriller Femme Fatale (2002; Femme Fatale) verfilmte De Palma mit The Black Dahlia (2006; The Black Dahlia) einen auf einem wahren Mordfall aus dem Jahr 1947 beruhenden Kriminalroman von James Ellroy.

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