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Windows Live® Suchergebnisse DevisenbewirtschaftungEnzyklopädieartikel
Devisenbewirtschaftung, auch Devisenkontrolle, teilweise oder vollständige Kontrolle der Deviseneinnahmen durch den Staat. Devisentransaktionen zwischen In- und Ausland sind in diesem Fall zumeist genehmigungspflichtig oder generell verboten. Die Wechselkurse werden von staatlicher Seite festgelegt, und die Konvertibilität, also der freie Austausch von Währungen, ist aufgehoben. Devisenbewirtschaftung trat vornehmlich in und nach den beiden Weltkriegen und in Verbindung mit der Weltwirtschaftskrise auf. Sie wird vielfach von Entwicklungsländern eingesetzt. Ursachen sind häufig Devisenmangel bzw. bestimmte Zielsetzungen in der Politik des Außenhandels. Devisenbewirtschaftung wird heute von den wesentlichen Industrie- und Welthandelsländern kaum betrieben, da die Nachteile durch Handelseinschränkung, Kontrolle und eventuell Schwarzmarktbildung zu groß sind.
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