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    Michael Kirk Douglas, eigentlich Michael Issurovitch Demsky (* 25. September 1944 in New Brunswick, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent.

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Michael Douglas

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Michael Douglas und Glenn CloseMichael Douglas und Glenn Close

Michael Douglas (*1944), amerikanischer Schauspieler und Produzent. International bekannt wurde er an der Seite von Karl Malden in der TV-Kriminalserie The Streets of San Francisco (1972-1975; Die Straßen von San Francisco), ehe er in den achtziger Jahren zum Filmstar wurde.

Douglas wurde am 25. September 1944 als Sohn des Schauspielerpaares Kirk Douglas und Diane Dill in New Brunswick (New Jersey) geboren und wuchs in New York, Los Angeles und Westport (Connecticut) auf. Von 1963 bis 1968 studierte er Englisch und Drama an der Universität Santa Barbara und der University of California. 1968 erhielt Douglas sein erstes Theaterengagement am New Yorker Neighborhood Playhouse. In den folgenden Jahren spielte er in einigen kleineren Filmproduktionen; sein erster Kinofilm war Hail, Hero! (1969). 1972 entdeckte ihn Serienproduzent Quinn Martin für seine Krimiserie The Streets of San Francisco (Die Straßen von San Francisco). An der Seite von Karl Malden verkörperte Douglas zwischen 1972 und 1975 in insgesamt 102 Folgen den Sergeant Steve Heller.

Neben der Schauspielerei baute er die Produktionsfirma Big Stick Productions auf. Zusammen mit seinem Partner Saul Zaentz produzierte er den mit fünf Oscars prämierten Miloš-Forman-Film One Flew Over the Cuckoo’s Nest (1975; Einer flog über das Kuckucksnest). Nach diesem sensationellen Erfolg erhielt sowohl der Produzent als auch der Schauspieler Douglas zahlreiche Filmangebote. Beide Fähigkeiten stellte er u. a. in den für vier Oscars nominierten Thriller The China Syndrome (1978; Das China-Syndrom), in den Kassenschlagern Romancing the Stone (1984; Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten) und Jewel of the Nile (1985; Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil) sowie in Richard Attenboroughs Filmmusical A Chorus Line (1985; A Chorus Line) unter Beweis.

Zu einem Superstar wurde Douglas durch den psychologischen Thriller Fatal Attraction (1987; Eine verhängnisvolle Affäre). Für die Verkörperung des Börsenhais Gordon Gekko in Oliver Stones Wall Street (1987; Wall Street) wurde er mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet; anschließend war er einige Jahre lang der bestbezahlte Schauspieler in Hollywood und spielte in einer Reihe von äußerst erfolgreichen Blockbustern. So war er in Ridley Scotts Japan-Polizeifilm Black Rain (1989; Black Rain), an der Seite von Kathleen Turner in Danny DeVitos schwarzer Ehekriegskomödie The War of the Roses (1990; Der Rosenkrieg) und neben Sharon Stone in Paul Verhoevens skandalträchtigem Erotikthriller Basic Instinct (1992; Basic Instinct) zu sehen. In der Folge verlegte Douglas sich – weiterhin äußerst erfolgreich – auf das Rollenfach des „normalen” amerikanischen Mannes, der durch äußere Umstände in eine Krise gerät. So spielte er in Joel Schumachers Falling Down (1993; Falling Down – Ein ganz normaler Tag) einen vom Großstadtalltag frustrierten Bürger, der seinen Wagen im Stau stehen lässt und zum Amokläufer wird, in Barry Levinsons Michael-Crichton-Verfilmung Disclosure (1994; Enthüllung) einen Angestellten, der von einer ehrgeizigen Kollegin (Demi Moore) zu sexuellen Handlungen genötigt wird, und in David Finchers Thriller The Game (1997; The Game) einen reichen Banker, der in ein lebensgefährliches Spiel verwickelt wird.

Daneben war Douglas in ganz unterschiedlichen Filmen zu sehen, etwa in der Komödie The American President (1995; Hallo Mr. President), dem 1896 in Afrika angesiedelten Kolonialdrama The Ghost and the Darkness (1996; Der Geist und die Dunkelheit), dem Hitchcock-Remake A Perfect Murder (1998; Ein perfekter Mord), der intelligenten Komödie Wonder Boys (2000; Die Wonder Boys), in Steven Soderberghs mit vier Oscars ausgezeichnetem Drogenfilm Traffic (2000; Traffic) und dem Actionthriller Don’t Say a Word (2001; Sag kein Wort). In Fred Schepisis It Runs in the Familiy (2003; Es bleibt in der Familie) stand Michael Douglas, der seit 2000 mit der Schauspielerin Catherine Zeta-Jones verheiratet ist, erstmals gemeinsam mit seinem Vater Kirk vor der Kamera. Es folgten die Agentenfilm-Persiflage The In-Laws (2003; Ein ungleiches Paar), die Geschlechterkomödie You, Me and Dupree (2006; Ich, Du und der Andere) sowie der Agententhriller The Sentinel (2006; The Sentinel – Wem kannst du trauen).

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