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Walter Eucken

Enzyklopädieartikel

Walter Eucken (1891-1950), deutscher Nationalökonom, Hauptvertreter des Ordoliberalismus. Walter Eucken wurde am 17. Januar 1891 in Jena als Sohn des deutschen Philosophen und Literaturnobelpreisträgers Rudolf Christoph Eucken geboren. 1927 wurde er an die Universität in Freiburg berufen, wo er bis zu seinem Lebensende lehrte. Eucken überwand mit seiner Studie Grundlagen der Nationalökonomie (1940) die historische Schule der Nationalökonomie und schuf damit die Grundlage für eine Wirtschaftsordnung, die der Bundesrepublik Deutschland bald nach dem 2. Weltkrieg einen wirtschaftlichen Aufschwung ermöglichte. Er vertrat die Marktwirtschaft mit aller Konsequenz gegen den Nationalsozialismus und die Planwirtschaft. Walter Eucken starb am 20. März 1950 in London.

Das Walter-Eucken-Institut in Freiburg verwaltet seinen Nachlass, veranstaltet Seminare und gibt Publikationen heraus. Wichtige Veröffentlichungen von Walter Eucken sind: Kapitaltheoretische Untersuchungen (1934), Grundlagen der Nationalökonomie (1940) und das posthum erschienene Werk Grundsätze der Wirtschaftspolitik (1952).

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