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Feigwarzen

Enzyklopädieartikel

Feigwarzen, Feuchtwarzen, durch Papillomviren verursachte Hautwucherung, die fast ausschließlich im Bereich der Geschlechtsorgane und des Anus vorkommt. HIV-Infizierte sind gehäuft betroffen, und bei ihnen ist die Behandlung oft nicht erfolgreich. Die Viren werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Die Inkubationszeit beträgt vier Wochen bis zu mehreren Monaten.

Das Infektionsrisiko wird gefördert durch aufgeweichte Haut und mangelnde Hygiene sowie durch das Vorliegen anderer Entzündungen in der Genital- und Analregion. Aus stecknadelkopfgroßen Knötchen entstehen blumenkohlartige rötliche Wucherungen. Behandelt werden Feigwarzen mit lokal angewandten Präparaten (Podophyllotoxin) sowie durch Abtragung mit dem Elektromesser oder dem Laser. Wichtig ist die Mitbehandlung des Intimpartners. Bei HIV-Erkrankten kann auch die Gabe von Interferon alpha angezeigt sein.

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