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Windows Live® Suchergebnisse Heiner GeißlerEnzyklopädieartikel
Heiner Geißler (*1930), deutscher Politiker und Jurist, CDU-Generalsekretär (1977-1989), Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit (1982-1985). Heinrich (Heiner) Geißler wurde am 3. März 1930 in Oberndorf (Neckar) geboren. Er studierte Philosophie und Rechtswissenschaften in München und Tübingen, wo er auch zum Vorsitzenden des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) gewählt wurde. Nach Promotion und juristischer Staatsprüfung in Stuttgart stand er von 1961 bis 1965 an der Spitze der Jungen Union (JU) in Baden-Württemberg. Nach vorübergehender Tätigkeit als Richter leitete er ab 1962 das Büro des baden-württembergischen Arbeits- und Sozialministers und erhielt 1965 als Kandidat des Wahlkreises Reutlingen-Tübingen zum ersten Mal ein Bundestagsmandat. 1967 übernahm Geißler in Rheinland-Pfalz den Ministerposten für Soziales, Gesundheit und Sport (bis 1977) und war Mitglied des Bundesrats, wurde aber erst 1971 in den Mainzer Landtag gewählt (bis 1979). Ab 1977 war er Generalsekretär der Bundes-CDU (bis 1989) und zog 1980 als Abgeordneter der Südpfalz erneut in Bundestag ein. Von 1982 bis 1985 amtierte Heiner Geißler als Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit. Von 1991 bis 1998 war er stellvertretender CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender, und seit 1994 gehört er dem Bundesvorstand der CDU an. Zum Ende der 14. Legislaturperiode schied er im Oktober 2002 aus dem Bundestag aus.
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