Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Giftnattern

Windows Live® Suchergebnisse

  • Giftnattern – Wikipedia

    Die Giftnattern (Elapidae) stellen eine Familie der Schlangen (Serpentes) mit etwa 170 Arten dar. Es handelt sich bei ihnen um die zweite große Gruppe von Giftschlangen neben den ...

  • Kategorie:Giftnattern – Wikipedia

    Du befindest dich in der Kategorie Giftnattern innerhalb einer systematischen Kategorisierung, welche die deutschen Namen berücksichtigt. Sie entspricht der Kategorie:

  • TerraZoo Rheinberg - Giftnattern

    Seit 10 Jahren bieten wir in unserem Zoo im Niederrheingebiet Programme für die gesamte Familie, Schulen und Fachleute! Die Webseite bietet Ihnen alle erdenkenswerten ...

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Giftnattern

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Schwarze MambaSchwarze Mamba

Giftnattern, Familie von Giftschlangen, zu der Kobras und Mambas gehören. Giftnattern sind in rund 180 Arten mit Ausnahme Europas weltweit verbreitet. In der Mehrzahl bewohnen sie die Tropen und Subtropen und sind mit den meisten Arten in Neuguinea und Australien vertreten. Giftnattern erreichen Längen von 0,5 bis 5 Metern. Die Beute wird mit Gift getötet, das meist das Nervengewebe zerstört und auch für den Menschen tödlich sein kann.

Giftnattern werden der Gruppe der Furchenzähner (Gegensatz: Röhrenzähner) zugeordnet: Ihr Gift tritt bei Zubiss aus Furchen in den vorderen Oberkieferzähnen in die geschlagene Wunde. Darüber hinaus entleeren sich bei manchen Arten die Giftdrüsen spontan bei Erregungzuständen. Das in die Mundhöhle ausgeschiedene Gift vermischt sich mit Speichel und kann durch die Zungenlücke im Oberkiefer bei geschlossenem Maul treffsicher und weit ausgespien werden.

Eine typische Art ist die in Afrika lebende Schwarzhalsige Speischlange. Bei der südafrikanischen Ringhalsotter wird das Ausschleudern des Giftes dadurch verstärkt, dass die Öffnung des Giftkanals drüsenartig verengt ist und an der Vorderseite des Zahnes liegt. Kobras bewohnen Afrika und Asien und werden auch als Hut- oder Brillenschlangen bezeichnet. Bei Bedrohung erheben sie den Kopf und das vordere Körperdrittel. Durch Spreizen der verlängerten Halswirbel wird der Körper scheibenförmig verbreitert. Einige Kobras tragen in der Nackenregion eine Brillenzeichnung, was der in Indien und Südostasien lebenden Brillenschlange ihren Namen gab. Die Gattung der Mambas ist nur durch die Grüne Mamba und die Schwarze Mamba vertreten. Beide sehr angriffslustigen Giftnattern sind baum- und gebüschbewohnend und mit 2,5 bis 4 Metern die größten afrikanischen Giftschlangen.

Systematische Einordnung: Giftnattern bilden die Familie Elapidae der Ordnung Serpentes. Die Schwarzhalsige Speischlange heißt zoologisch Naja nigricollis, die Ringhalsotter wird Haemachates haemachates genannt. Kobras bilden die Gattung Naja, die Brillenschlange heißt Naja naja. Mambas bilden die Gattung Dendroaspis, die Grüne Mamba heißt Dendroaspis viridis und die Schwarze Mamba Dendroaspis prolylepis.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft