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  • Gleichheit – Wikipedia

    Gleichheit ist ein Begriff, der im Allgemeinen eine Übereinstimmung verschiedener Gegenstände, Methoden, Denkweisen oder Eigenschaften zum Ausdruck bringt.

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    Die trotzkistische Partei informiert über sich, ihre Statuten und ihre politischen Ziele.

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Gleichheit

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Gleichheit, gesellschaftspolitischer Grundwert, dem zufolge im Verhältnis von Personen, Gruppen oder Organisationen keine sozial relevanten oder rechtlichen Unterschiede bestehen sollen.

Die moderne bürgerliche Gleichheitsidee geht unmittelbar auf die Aufklärung zurück – letztlich jedoch auf die Antike und christliche Sozialutopien – und fand ihre ersten juristischen Festschreibungen in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika von 1776 und in der Deklaration der Menschenrechte in der Französischen Revolution von 1789.

Man unterscheidet soziale, politische und rechtliche Gleichheit. Politische Gleichheit als gleichrangige Beteiligungsmöglichkeit aller Staatsbürger am politischen Willensbildungsprozess und rechtliche Gleichheit als Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz sind, zumindest der Idee nach, durch die Verfassungen der industrialisierten westlichen Staaten gewährleistet und als Rechtsstaats- und Demokratieprinzip verwirklicht. Dennoch garantiert juristische Gleichheit nicht, dass alle auch juristisch gleich behandelt werden; vor Gericht und im Rechtswesen überhaupt spielen soziale Faktoren wie Prestige, Status und Einfluss durchaus eine Rolle, die ihnen nach den Prinzipien des Rechtsstaates eigentlich nicht zustehen dürfte (siehe Rechtssoziologie). Dies gilt auch für die politische Gleichheit: Der Einfluss privilegierter Schichten bzw. der Elite auf die Politik ist größer als derjenige der unterprivilegierten. In den demokratischen Gesellschaften scheint die soziale Gleichheit nicht zu verwirklichen zu sein, weil der Anspruch nach sozialer Gleichheit mit einem weiteren Grundprinzip moderner Verfassungen kollidiert: dem Prinzip der Freiheit aller Bürger. Die völlige soziale Gleichheit (siehe Egalitarismus) würde gleichen sozialen Status, Gleichheit zwischen den Geschlechtern und auch ökonomische Gleichheit aller Bürger bedeuten. Die Idee der Freiheit aller Bürger zur Selbstverwirklichung hat aber zur Folge, dass aufgrund unterschiedlicher Anlagen und Antriebe des Einzelnen notwendigerweise ungleiche soziale Verhältnisse entstehen. Da bedeutende soziale Ungleichheiten zu gesellschaftlichen Spannungen und desintegrativen Tendenzen führen, ist die Sozialpolitik aller modernen Staaten zumindest im Prinzip darum bemüht, Chancengleichheit für alle Bürger und, wenn möglich, auch die Milderung allzu großer sozialer Ungleichheit zu gewährleisten.

Kritiker weisen seit Karl Marx darauf hin, dass die bürgerliche Gesellschaft und die kapitalistische Produktionsweise gerade durch die Gleichheit erhalten werden. Indem der Staat als Rechtsstaat für jeden gleichermaßen das Eigentum und vor allem durch das Erbrecht dessen Fortbestehen in der Familie garantiert, ist er verantwortlich für die bestehenden Eigentumsunterschiede, vor allem aber die Produktion von Reichtum in der Form des Eigentums (Wertform). Marx lehnte daher die Gleichheit als „bürgerliche Gleichmacherei” ab und sprach sich für eine Gesellschaft aus, in der jeder nach seinen Bedürfnissen am produzierten Reichtum partizipieren könne. Kritikwürdig erschien ihm nicht die ökonomische Ungleichheit als solche, sondern der Umstand, dass im Kapitalismus der Reichtum weniger die Armut vieler zur Voraussetzung habe.

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