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  • Armillaria-Hallimasch

    Armillaria, Hallimasch ... Fichte - Picea abies Karst. Hallimasch: Armillaria ostoyae (Romagn.) Herink in Hasek

  • Gemeiner Hallimasch – Wikipedia

    Der Gemeine Hallimasch oder Goldgelbe Hallimasch (Armillaria mellea) ist im Herbst einer der häufigsten Pilze. In den österreichischen Alpenregionen wurde er Halamarsch oder ...

  • Hallimasche – Wikipedia

    Zur Herkunft des deutschen Namens „Hallimasch“ gibt es verschiedene widersprüchliche Angaben: Einmal soll er von „Heil im Arsch“ kommen wegen seiner angeblich kurativen ...

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Hallimasch

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HallimaschHallimasch

Hallimasch, Gattung büschelig wachsender, meist parasitischer Pilze mit etwa 20 Arten aus der Familie der Ritterlingsartigen Pilze, die vorwiegend auf Holz gedeihen.

Der Hut des einheimischen Honigfarbenen Hallimaschs (meist nur Hallimasch genannt) ist bis zu zwölf Zentimeter breit, bräunlich oder gelblich gefärbt, die Lamellen weiß bis fleischfarben. Seine Eignung als Speisepilz ist fragwürdig: Manche Menschen vertragen den Hallimasch im abgekochten Zustand, andere reagieren mit Magen-Darm-Störungen.

Bekannt und berüchtigt ist der Hallimasch vor allem bei Förstern und Waldbesitzern, denn er wird zwar meist an totem Holz gefunden, das er abbaut (siehe Totholzbewohner), aber auch lebende Bäume können befallen werden. Über die Wurzeln dringt der Hallimasch in die Bäume ein und bringt sie durch seine Zersetzungsarbeit zum Absterben. Besonders erfolgreich ist er auch deshalb, weil er sich nicht nur über Sporen vermehrt, sondern auch mittels meterlanger Myzelstränge, die weit vom Fruchtkörper entfernt neues Holz befallen können.

Der Hallimasch ist auch als Verursacher nächtlicher Leuchterscheinungen bekannt. Durch biochemische Prozesse im jungen, weißen Pilzmyzel (nicht jedoch im Fruchtkörper oder in den älteren, schwarzen Myzelsträngen), die als Biolumineszenz bekannt sind, bringt der Pilz in feuchtwarmen Nächten morsche Stubben zum Leuchten; das Leuchten ist allerdings nur sichtbar, wenn man die morsche Borke der Stubben entfernt und das darunter liegende Myzel freilegt. Bei Prairie City im US-Bundesstaat Oregon wurde 2000 ein vermutlich etwa 2 400 Jahre alter Hallimasch der Spezies Armillaria ostoyae entdeckt, dessen unterirdisches Fadengeflecht sich über eine Fläche von 880 Hektar erstreckt und damit fast vier Mal so groß wie Helgoland ist; der Pilz gilt als größter und zugleich massereichster bekannter Organismus der Erde.

Systematische Einordnung: Hallimasch bildet die Gattung Armillaria der Familie Tricholomataceae. Der Honigfarbene Hallimasch heißt Armillaria mellea.

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