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  • Thea von Harbou – Wikipedia

    Thea Gabriele von Harbou (* 27. Dezember 1888 in Tauperlitz, † 1. Juli 1954 in Berlin) war eine deutsche Theater-Schauspielerin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin.

  • DeutschlandRadio Berlin - MerkMal - Visionäre Frau des Stummfilms

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Thea von Harbou

Enzyklopädieartikel

Thea von Harbou (1888-1954), deutsche Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin. Sie wurde am 27. Dezember 1888 in Tauperlitz geboren. Ab 1921 war sie mit dem deutschen Filmregisseur Fritz Lang verheiratet, für dessen große Filmerfolge sie bis Anfang der dreißiger Jahre alle Drehbücher schrieb. Außerdem arbeitete sie für Friedrich Wilhelm Murnau und Carl Theodor Dreyer. In den früheren dreißiger Jahren drehte sie auch zwei Filme: Elisabeth und der Narr (1933) und Hanneles Himmelfahrt (1934). Ihre Mitgliedschaft in der NSDAP belastete ihre Ehe und die künstlerische Arbeit mit Lang; 1934 folgte die Scheidung. Während Lang in die USA emigrierte, blieb sie im nationalsozialistischen Deutschland und arbeitete u. a. mit Veit Harlan zusammen. Die Erfolge früherer Zeiten stellten sich für sie allerdings nicht mehr ein. Thea von Harbou starb am 1. Juli 1954 in Berlin.

Filme: Der müde Tod (1921), Dr. Mabuse, der Spieler (Teil I: Der große Spieler, ein Bild unserer Zeit, Teil II: Inferno, ein Spiel vom Menschen unserer Zeit), Das indische Grabmal (Teil I: Die Sendung des Yoghi, Teil II: Der Tiger von Eschnapur; 1921), Metropolis (1926), Spione (1928), M (1931), Das Testament des Dr. Mabuse (1932).

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