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Windows Live® Suchergebnisse Hessisches BerglandEnzyklopädieartikel
Hessisches Bergland, Landschaft in Hessen mit hügeligem bis bergigem Relief. Westlich grenzt das Rheinische Schiefergebirge an, östlich das Thüringer Becken und im Süden bis Südosten das Fränkische Stufenland. Zum Westhessischen Bergland gehören das Waldecker Bergland, der Habichtswald, der Kellerwald, der Burgwald und der Vordere Vogelsberg. Zum Osthessischen Bergland zählen das Fulda-Werra-Bergland, der Knüll, das Fulda-Haune-Bergland, die Rhön und der Hohe Vogelsberg. Das Hessische Bergland weist etwas südlich der Linie Gießen-Kassel eine Senke auf, die so genannte Hessische Senke. Dabei handelt es sich um eine tektonische Störungszone in der nördlichen Verlängerung des Oberrheingrabens. Die Störung ist hier in viele kleine Gräben aufgelöst, die auch Saxonische Gräben genannt werden. Der Oberrheingraben und die Hessische Senke sind Abschnitte einer großen europäischen Störungszone, der Mittelmeer-Mjösen-Zone. Diese kontinentale Großstruktur wurde während der variszischen Gebirgsbildung, möglicherweise auch schon früher, angelegt und später, während des Tertiärs, im Zuge der alpidischen Gebirgsbildung reaktiviert. Die Landschaft des Hessischen Berglandes wird vorwiegend von Sandsteinen und Konglomeraten des Zechsteins (siehe Perm) und Buntsandsteins (siehe Trias) aufgebaut. Die Senken wurden im Tertiär mit Tonen, Sanden und Mergeln gefüllt. Der Vogelsberg besteht aus tertiären Basalten, die auch in der Rhön anstehen und in vielen kleinen Vorkommen die Hessische Senke bis Kassel begleiten. Das Hessische Bergland wird von ausgedehnten Wäldern, in erster Linie Laubwäldern, bedeckt.
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