![]() Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Friedrich Hollaender", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren. Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Friedrich Hollaender |
Windows Live® Suchergebnisse
Windows Live® Suchergebnisse Friedrich HollaenderEnzyklopädieartikel
Friedrich Hollaender (1896-1976), deutscher Schlager- und Filmkomponist. Friedrich Hollaender wurde am 18. Oktober 1896 als Sohn des bekannten Berliner Komponisten und Kapellmeisters Victor Hollaender in London geboren. Während seiner Jugend in Berlin studierte er Musik bei Engelbert Humperdinck; bald wandte sich der junge Komponist der Unterhaltungsmusik zu und arbeitete u. a. für Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin. Während der zwanziger Jahre avancierte Friedrich Hollaender zu einem der erfolgreichsten deutschen Schlagerkomponisten. Zu seinen bekanntesten Titeln gehören die für Marlene Dietrich geschriebenen Lieder Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt und Ich bin die fesche Lola (beide aus dem Film Der blaue Engel, 1929, Regie Josef von Sternberg). Friedrich Hollaender verstand es wie kaum ein anderer, die Lieder auf die individuellen Fähigkeiten der Interpreten abzustimmen, z. B. Wenn ick mal tot bin für Blandine Ebinger oder Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin für Curt Bois. Kurz vor seiner Emigration in die USA debütierte Friedrich Hollaender in Ich und die Kaiserin (1933; u. a. mit Heinz Rühmann) als Filmregisseur. In Amerika arbeitete er zusammen mit seinem Vater für die Filmgesellschaften Warner Brothers und Metro Goldwyn; Friedrich Hollaenders Schlager sangen u. a. Jane Russell, Ginger Rogers und Clark Gable. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland (1956) wurde Friedrich Hollaender 1965 für seine Verdienste um den deutschen Film mit dem Bundesfilmpreis geehrt; im gleichen Jahr veröffentlichte er unter dem Titel Von Kopf bis Fuß seine Memoiren. Friedrich Hollaender starb am 18. Januar 1976 in München.
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
© 2008 Microsoft
![]() ![]() |