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HTML

Enzyklopädieartikel

HTML (Hypertext Markup Language), die Seitenbeschreibungssprache im World Wide Web des Internets. Die HTML-Dateien liegen im ASCII-Format vor und enthalten die Struktur der Webseiten und Befehle zur Formatierung. (In der Syntax ähnelt HTML der Standard Generalized Markup Language (SGML)).

Über HTML können z. B. Graphiken, Videos und Audios in ein Dokument eingebettet werden oder auch Texte verschieden formatiert werden. Alle Befehle sind in spitzen Klammern eingeschlossen. So lautet etwa die Anweisung, einen Text fett (englisch bold) darzustellen: Text. Über spezielle Codes können Hyperlinks erstellt werden (siehe WebLink). Diese Hyperlinks sind Verweise auf andere Dokumente oder Anbieter, die durch Mausklick angesteuert werden können. Waren die ersten Versionen von HTML verhältnismäßig einfach, ist die Sprache ständig weiterentwickelt und verbessert worden. Um den Code zu interpretieren, ist ein so genannter Browser notwendig. Dieser liest die HTML-Datei, interpretiert die Befehle und baut aus diesen Informationen die Seiten auf. Die Hypertext Markup Language kann von jedem Browser interpretiert werden (z. B. vom Microsoft Internet Explorer oder dem Netscape Communicator). Allerdings kann es vorkommen, dass bestimmte Befehle von den einzelnen Programmen nicht erkannt werden, da sowohl Microsoft als auch Netscape versuchen, Anweisungen in ihre Browser zu integrieren, die der Konkurrent nicht darstellen kann. Aus diesem Grund bemüht sich das so genannte W3-Consortium am Massachusetts Institute of Technology in Zusammenarbeit mit einer französischen Arbeitsgruppe und dem CERN um einen Standard. Im Januar 1998 konnte man sich auf HTML der Version 4.0 (HTML 4) als Standard einigen.

Der Nachfolger von HTML 4 ist XHTML 1.0 und basiert auf der Strukturbeschreibungssprache XML. XHTML 1 ist im Prinzip eine Neuformulierung von HTML 4 in XML, die die Eigenschaften von HTML mit den Stärken von XML verbindet. Dieser Standard wurde von dem W3-Consortium im Spätsommer 2000 verabschiedet; die Second Edition kam im Sommer 2002 auf den Markt.

Siehe auch Hypertext; Hypermedia

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