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Internationale Nordseeschutzkonferenz

Enzyklopädieartikel

Internationale Nordseeschutzkonferenz (INK), seit 1984 im Abstand von mehreren Jahren stattfindende Konferenz der Umweltminister der acht Nordsee-Anrainerstaaten Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen und Schweden (das über das Skagerrak Anschluss an die Nordsee hat).

Ziel der Konferenz ist der Schutz der Nordsee vor umweltzerstörenden Einflüssen. Zu diesem Zweck wurden auch Kooperationsabkommen mit der Europäischen Kommission und der Schweiz (in welcher der Rhein entspringt) geschlossen. Erreicht werden sollen die Ziele u. a. durch Verringerung der jährlichen Schadstoffeinleitungen und den Abbau der Verbrennungen auf See. Trotz der Beteiligung aller Nordseeanrainer konnten die Ziele bisher nur bedingt erreicht werden.

Auf der 6. Internationalen Nordseeschutzkonferenz einigten sich die Teilnehmer im Mai 2006 auf Maßnahmen zur Reduzierung schädlicher Auswirkungen der Fischerei auf die marinen Ökosysteme; dabei stand die Erholung überfischter Bestände im Vordergrund. Dieses Treffen war das letzte seiner Art; der Schutz der Nordsee ging nun an die Europäische Union über, die im Rahmen ihrer Meerespolitik die Verhandlungen über den Nordseeschutz übernahm.

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