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Kaledonische Gebirgsbildung

Enzyklopädieartikel

Kaledonische Gebirgsbildung, Bezeichnung für eine Gebirgsbildungsphase, die vom Kambrium bis zum Silur (etwa zwischen 570 Millionen Jahren und 405 Millionen Jahren vor heute) reichte.

Die kaledonische Gebirgsbildung lässt sich in Salair-, sardische, takonische, ardennische und erische Phase unterteilen. Gebirge, die in dieser Zeit entstanden, gibt es in Europa u. a. noch in Irland, Mittelengland, Schottland und Skandinavien. In Asien begrenzen Gebirge aus dieser Faltungsphase die Sibirische Tafel und die Chinesische Masse, in Australien den Australischen Schild. Das kaledonische Gebirge wurde aus der kaledonischen Geosynklinalen aufgefaltet. Zur kaledonischen Gebirgsbildung kam es vermutlich, nachdem ein vor Pangäa bestehender Großkontinent in vier Teile zerbrochen war. Durch die Kollision zweier dieser Teile wurde das Gebirgssystem aufgefaltet, dessen Reste heute vor allem von den Britischen Inseln über Westskandinavien nach Spitzbergen reichen sowie in Ostgrönland, Zentralasien, Ostchina, Südostaustralien und den nördlichen Appalachen verbreitet sind.

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