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Windows Live® Suchergebnisse Karl Wilhelm Ferdinand (von Braunschweig)Enzyklopädieartikel
Karl Wilhelm Ferdinand (von Braunschweig), (1735-1806), Herzog von Braunschweig (seit 1780), Staatsmann und preußischer Generalfeldmarschall. Karl Wilhelm Ferdinand wurde am 9. Oktober 1735 in Wolfenbüttel geboren. Als Neffe Friedrichs des Großen nahm er in preußischen Diensten am Siebenjährigen Krieg (1756-1763) teil, und 1773 wurde er, von seinem Onkel als Feldherr hoch geschätzt, zum General der Infanterie ernannt. Als Herzog von Braunschweig ab 1780 sanierte er die zerrütteten Finanzen des hoch verschuldeten Herzogtums. Er förderte Handel und Gewerbe und veranlasste eine Reform der Armenfürsorge. Im 1. Koalitionskrieg (1792-1794) gegen das revolutionäre Frankreich leitete Karl Wilhelm Ferdinand als Generalfeldmarschall die Operationen der preußischen Armee. Bei der Kanonade von Valmy im September 1792 befahl er den Rückzug und ermöglichte so der Französischen Revolution einen prestigeträchtigen Sieg. 1806 hatte er den Oberbefehl über die preußischen Truppen im 4. Koalitionskrieg gegen Napoleon inne; nach der entscheidenden preußischen Niederlage in der Schlacht bei Jena und Auerstedt, in der er verwundet wurde, floh Karl Wilhelm Ferdinand auf dänisches Territorium, wo er knapp einen Monat später, am 10. November 1806, in Ottensen bei Hamburg starb.
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