Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Nastassja Kinski", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Nastassja Kinski

Windows Live® Suchergebnisse

  • Nastassja Kinski - Wikipedia, the free encyclopedia

    Nastassja Kinski (born Nastassja Aglaia Nakszyński, January 24, 1961) is a prolific German actress, having appeared in more than 60 movies. Her starring roles include her Golden ...

  • Nastassja Kinski – Wikipedia

    Nastassja Kinski (* 24. Januar 1961 [1] in Berlin als Nastassja Aglaia Nakszynski) ist eine deutsche Schauspielerin.

  • Nastassja Kinski

    Actress: 2000s; 1990s; 1980s; 1970s; Inland Empire (2006) .... Special Appearance ; La Femme Musketeer (2004) (TV) .... Lady Bolton ... aka Lady Musketier - Alle für eine (Germany ...

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Nastassja Kinski

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Nastassja KinskiNastassja Kinski

Nastassja Kinski, eigentlich Nastassja Nakszynski, (*1961), deutsche Filmschauspielerin. Nachdem sie Ende der siebziger Jahre im Rollentypus der verführerischen Kindfrau bekannt geworden war, startete sie in der Folge eine internationale Filmkarriere.

Sie wurde am 24. Januar 1961 als Tochter des Schauspielers Klaus Kinski und der Schriftstellerin Ruth Brigitte Tocki in Westberlin geboren. Ab 1968 wuchs sie nach der Scheidung der Eltern bei ihrer Mutter in München auf, wo sie das Willi-Graf-Gymnasium mit mittlerer Reife abschloss. Mit 13 Jahren wurde sie 1974 von Lisa Kreuzer für den Film entdeckt und spielte unter der Regie von Wim Wenders in Falsche Bewegung, einer Adaption von Goethes Bildungsroman Wilhelm Meisters Lehrjahre, die stumme Rolle der Mignon. In der Rolle einer Schülerin, die ein Verhältnis mit ihrem Lehrer eingeht, in dem Film Reifezeugnis (1976, Regie Wolfgang Petersen) aus der deutschen TV-Kriminalreihe Tatort hatte sie ihren Durchbruch und begründete ihr Image als verführerische, naive Kindfrau, auf das sie in der Folge festgelegt wurde. 1977 erhielt sie Schauspielunterricht am Lee Strasbergs Actor’s Studio in New York. In Roman Polanskis Tess (1979; Tess, nach dem Roman Tess of the D’Urbervilles, 1891, von Thomas Hardy) durchbrach Kinski dieses Klischee und wurde für ihre darstellerische Leistung 1980 mit einem César und 1981 mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Für Paul Schrader setzte sie in dem Horrorfilm Cat People (1981; Katzenmenschen), einem Remake des Klassikers von Jacques Tourneur aus den vierziger Jahren, einmal mehr ihre erotische Aura ein. Den Deutschen Filmpreis erhielt sie für den Part der Pianistin Clara Wieck in Peter Schamonis Frühlingssinfonie (1982/83), einer Filmbiographie des deutschen Komponisten Robert Schumann, verkörpert von Herbert Grönemeyer.

Ihr bis dahin größter Erfolg wurde die Rolle der jungen Mutter, die von ihrem Ehemann gesucht wird, in Wim Wenders’ Paris, Texas (1983/84; Paris, Texas). Danach wirkte Kinski in einer Reihe von internationalen, jedoch wenig erfolgreichen Produktionen mit, u. a. in Maria’s Lovers (1984; Maria’s Lovers), Harem (1985; Harem) und Revolution (1985/86; Revolution). In den neunziger Jahren folgten Il sole anchedi notte (1989/90; Nachtsonne, Regie Paolo und Vittorio Taviani), Wenders’ In weiter Ferne, so nah! (1993) und die Komödie Father’s Day (1995; Ein Vater zuviel) an der Seite von Robin Williams. In Mike Figgis’ One Night Stand (1996; One Night Stand) verkörperte sie eine selbstbewusste Frau, die aus ihrer Ehe ausbricht. Für Michael Winterbottom spielte sie in dem visionären Goldgräberwestern The Claim (2000; Das Reich und die Herrlichkeit), einer Thomas-Hardy-Adaption, und in Peter Chelsoms Seitensprungkomödie Town & Country (2001; Stadt, Land, Kuss) brillierte Kinski in einer Nebenrolle als exzentrische Cellistin. Obwohl unter ihren Filmen nur wenige kommerzielle Erfolge sind, konnte sie dank ihrer natürlichen Ausstrahlung und ihrer nuancierten Ausdruckskraft ihren Starstatus bewahren.

Nastassja Kinski war von 1984 bis 1992 mit dem ägyptischen Filmproduzenten Ibrahim Moussa verheiratet, von 1991 bis 1997 war sie mit dem amerikanischen Jazzmusiker und Produzenten Quincy Jones liiert. Neben ihrer Filmarbeit ist sie auch als Model für Mode und Kosmetik tätig.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft