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  • Botanik online: Phytohormone - Abscisinsäure

    Während der fünfziger Jahre befaßte man sich eingehend mit dem Blatt- und Fruchtabfall (Abscission) und der Knospenruhe. Die Bemühungen führten zur Entdeckung eines Hormons ...

  • Dormanz – Wikipedia

    Besonders ausgeprägt ist bei vielen Pflanzenarten die Knospenruhe der Seitentriebe, die durch den Hauptspross vermittelt wird und auch als Apikaldominanz bezeichnet wird.

  • ELFIS - Forst- und Holzwirtschaft

    Nr. Autor(en)/Jahr Titel/Quelle; 1: Hannerz, M. Ekberg, I. Norell, L. 2003 [Variation beim Kältebedarf zum Beenden der Knospenruhe zwischen Herkünften der Fichte]

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Knospenruhe

Enzyklopädieartikel

Knospenruhe, Unterbrechung der Knospenentwicklung zur Überdauerung für das Wachstum ungünstiger Perioden. Die Knospenruhe beginnt meist im Herbst, wird durch Temperatur und Tageslänge gesteuert und durch verschiedene Pflanzenhormone vermittelt.

Auslöser für den Eintritt der Knospenruhe ist die Verkürzung der Tageslänge. So treiben die Knospen des Tulpenbaumes bei einer Tageslänge von über 15 Stunden kontinuierlich Blätter und gehen bei Tageslängen unter 15 Stunden in die Knospenruhe über. Das Austreiben wird dementsprechend durch eine Verlängerung der Tageslänge verursacht, allerdings erst nach einer mindestens einige Wochen dauernden Periode von mindestens 0 bis 5 °C. Die niedrige Temperatur wirkt dabei als Reiz auf die Knospen selbst, wobei Blütenknospen häufig eine etwas längere Kälteperiode benötigen.

Meist geht mit der Knospenruhe eine Verringerung des Gehalts an Hemmstoffen wie Abscisinsäure einher. Die das Wachstum fördernde Gibberellinsäure vermag nur während der Vor- und Nachruhe die Knospen zum Treiben zu bringen, nicht aber während der Hauptruhe. Das durch Kälte bedingte Brechen der Hauptruhe wird also nicht durch Gibberellinsäure vermittelt. Sie ist aber für das Austreiben der Knospen nach frühzeitigem Blattverlust durch Schadinsekten oder zu frühem Gehölzschnitt im Herbst an Obstbäumen verantwortlich. Wegen nicht ausreichender Kälteeinwirkung kann es in Gegenden mit warmen Wintern, wie Südafrika oder Kalifornien, zu Problemen beim Obstbau kommen, beispielsweise beim Pfirsich.

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