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Joseph Anton Koch

Enzyklopädieartikel

Joseph Anton Koch (1768-1839), österreichischer Landschaftsmaler. Joseph Anton Koch wurde am 27. Juli 1768 in Obergiblen in Tirol geboren. Er studierte von 1785 bis 1791 an der Hohen Karlsschule in Stuttgart. Von der Französischen Revolution begeistert ging er 1791 nach Straßburg, wo er sich den Jakobinern anschloss. Im folgenden Jahr ging er in die Schweiz, wo er auf ausgedehnten Wanderungen in den Alpen Zeichnungen und Aquarelle nach der Natur schuf. 1794 trat er eine Reise nach Italien an und ließ sich 1795 in Rom nieder. 1803 wandte sich Koch der Ölmalerei zu und malte heroisch-klassische Landschaften (Heroische Landschaft mit Regenbogen, 1805), Gebirgslandschaften der Alpen (Schmadribachfall, 1822; Das Wetterhorn von der Rosenau aus, 1824) und Landschaften Italiens (Italienisches Winzerfest bei Olevano, 1812). Von 1812 bis 1815 lebte Koch in Wien, danach wieder in Rom. Aus seiner Beschäftigung mit Dante gingen die vier Wandfresken im Dante-Zimmer des Casino Massimo in Rom hervor (1826-1828). Joseph Anton Koch starb am 12. Januar 1839 in Rom.

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