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Windows Live® Suchergebnisse KokkenEnzyklopädieartikel
Kokken (griechisch kokkos: Kern, Beere), Bezeichnung für eine zur systematischen Einteilung verwendete Wuchsform von Bakterien. Die Zellen von Kokken sind kugelförmig und unterscheiden sich dadurch von den anderen Wuchsformen der Bakterien wie Stäbchen, Vibrionen und Spirillen. Durch Unterschiede im Zellteilungsverhalten können Kokken als Einzelzellen (Monokokken), paarig (Diplokokken) oder als größere Gruppierungen auftreten. Hier unterscheidet man Tetraden, regelmäßige Pakete (Sarcinen) und unregelmäßige traubenförmige Pakete (Staphylen). Zu den grampositiven Kokken zählen u. a. die kokkoiden Bakterien unter den Milchsäurebakterien (z. B. Streptococcus) und Staphylococcus, wozu Eitererreger und Nahrungsmittelvergiftungen hervorrufende (pathogene) Arten gehören. Sarcina bildet bis zu 64 Zellen umfassende Zellpakete, deren Einzelzellen durch Cellulose zusammengehalten werden. Die Vertreter der gramnegativen Kokken sind alle unbeweglich. Zu ihnen gehören aerobe Bakterien wie Neisseria, mit Neisseria gonorroeae, dem Erreger der Gonorrhö. Zu den anaeroben Vertretern gehört Veionella, mit Veionella alcalescens, einem im Speichel des Menschen und der Tiere sowie im Pansen der Wiederkäuer häufigen Bakterium. Siehe auch Milchsäuregärung
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