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Windows Live® Suchergebnisse KoloniebrüterEnzyklopädieartikel
Koloniebrüter, Vogelarten, die in Kolonien, zum Teil mit vielen Tausend Brutpaaren, gemeinsam brüten. Das gemeinschaftliche Brüten bietet für die einzelnen Vogelpaare und deren Nachwuchs Schutz vor Feinden: Räuber werden schneller bemerkt, da es immer Altvögel gibt, die gerade nicht mit dem Nachwuchs beschäftigt sind und die Umgebung kontrollieren können. Viele Koloniebrüter sind an Meeresküsten lebende Vögel wie z. B. Alken, Tölpel oder Möwen. Sie nisten in Nischen dicht nebeneinander an steilen Felsküsten, die auch Vogelfelsen genannt werden. Zum einen ist es dort für Raubtiere wie Füchse kaum möglich, an Nester zu gelangen, und andererseits können die Altvögel auf kürzestem Weg die offene See und damit die Nahrungsgründe erreichen. Im Landesinneren bilden z. B. Saatkrähen und Kormorane Brutkolonien. Diese entstehen auch, wenn es an geeigneten Nistplätzen mangelt. So bilden etwa afrikanische Webervögel auf einzelnen größeren Savannenbäumen Brutkolonien. Das Brüten in einer Kolonie setzt das Auffinden und Erkennen des eigenen Nestes voraus.
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