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Windows Live® Suchergebnisse LungenödemEnzyklopädieartikel
Lungenödem, Zustand, bei dem Lungengewebe und Lungenbläschen mit wässriger Flüssigkeit (aus den Blutgefäßen ausgetretenes Blutplasma) durchtränkt sind und so nicht am Gasaustausch teilnehmen können. Das Vorstadium (Prälungenödem) ist gekennzeichnet durch Flüssigkeitsansammlung zwischen den Zellen des Lungengewebes, beim alveolären oder manifesten Lungenödem sind die Lungenbläschen (Alveolen) flüssigkeitsgefüllt. Häufigste Ursache eines Lungenödems ist eine plötzliche Stauung im Lungenkreislauf infolge Versagens der linken Herzhälfte. Ein Lungenödem kann aber auch durch Proteinverlust bei Nierenerkrankungen, bei übermäßiger Flüssigkeitszufuhr oder Hungerzuständen, bei abnormer Gefäßdurchlässigkeit, beim Ertrinken oder als Höhenlungenödem auftreten. Symptome sind zunehmende Atemnot, Blaufärbung der Haut und rasselnde Atmung mit schaumigem Auswurf. Die Therapie besteht darin, den Oberkörper hoch und die Beine tief zu lagern, Sauerstoff und wassertreibende Mittel zu verabreichen sowie den Patienten zu beruhigen.
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