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Windows Live® Suchergebnisse MonologEnzyklopädieartikel
Monolog (von griechisch monos: allein; logos: Rede), im Gegensatz zum Dialog Bezeichnung für die Rede einer Person, die entweder allein ist oder die Anwesenheit anderer in ihren Äußerungen nicht berücksichtigt. Monologische Formen können Bestandteil sowohl dramatischer, lyrischer als auch epischer Gattungen sein, bei letzteren insbesondere in Briefen bzw. Briefromanen, Tagebüchern, Ich-Romanen und -Erzählungen, sowie als innerer Monolog oder erlebte Rede. Im Drama kann der Monolog der Exposition des Konfliktes, der Überbrückung zwischen verschiedenen Abschnitten oder Handlungssträngen sowie der Mitteilung von Ereignissen dienen, die auf der Bühne nicht oder nur schwer darstellbar sind (siehe Teichoskopie). Die tragende Bedeutung im neuzeitlichen Drama von William Shakespeare bis zur Klassik liegt vor allem in der Darstellung von Reflexionen, Affekten, inneren Zwiespälten und Entscheidungsprozessen. In Stücken der Moderne, vor allem des absurden Theaters, ist der Monolog oft Ausdruck der Leere und der Kommunikationslosigkeit der Figuren.
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