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Windows Live® Suchergebnisse Carsten NiebuhrEnzyklopädieartikel
Carsten Niebuhr (1733-1815), deutscher Forschungsreisender. Carsten Niebuhr wurde am 17. März 1733 in Lüdingworth geboren. Nach einem Studium der Theologie und Mathematik in Hamburg und Göttingen erhielt der Sohn eines Landwirtes durch die Vermittlung seines Lehrers, des Orientalisten und Theologen Johann D. Michaelis, vom dänischen Königshof den Auftrag, eine Forschungsreise auf die Arabische Halbinsel zu unternehmen. Am 7. Januar 1761 trat er zusammen mit dem Professor für morgenländische Sprachen, F. von Haven, dem Naturwissenschaftler P. Forskål, dem dänischen Arzt Dr. Cramer und dem Maler und Kupferstecher G. Bauernfeind an Bord eines dänischen Kriegsschiffes die Reise an. Die sieben Jahre dauernde Expedition führte Niebuhr über Marseille und Malta nach Smyrna (Izmir), Alexandria und Kairo, über die Häfen Djidda und Loheia am Roten Meer nach Mekka und von dort nach Bombay. Die Rückkehr erfolgte über Persepolis, wo Niebuhr Aufzeichnungen über die altpersische Schrift machte. Besonders verdient machte er sich durch die Erforschung und Beschreibung der gesamten südlichen Arabischen Halbinsel, besonders des Jemen und dessen Hauptstadt Sana sowie des Roten Meeres. Niebuhr starb am 26. April 1815 in Meldorf. Zu seinen wichtigsten Werken gehören Beschreibung von Arabien (1772); Reisebeschreibung nach Arabien und andern umliegenden Ländern (1774-1778).
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