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Normalpotential

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Elektrochemische SpannungsreiheElektrochemische Spannungsreihe

Normalpotential, elektrisches Potential einer Elektrode unter definierten Normalbedingungen. Das Normalpotential ist die Potentialdifferenz (siehe Spannung) zwischen der Standardwasserstoffelektrode und einer Elektrode aus einem Element (z. B. Silber), die in eine 1-normale Lösung ihres Salzes (in diesem Fall Silberionen, Ag+) bei 25 °C und 101,3 Kilopascal („Normalbedingungen”) taucht. Die Anordnung der Elemente aufgrund ihrer Normalpotentiale wird als elektrochemische Spannungsreihe bezeichnet. Das Normalpotential hängt vom Bestreben eines Stoffes ab, Elektronen (e-) abzugeben (z. B. Ag → Ag+ + e-) bzw. aufzunehmen (z. B. Cl2 + 2e- → 2Cl-) und dabei in Lösung zu gehen. So hat beispielsweise das Paar Ag/Ag+ ein hohes, positives Normalpotential (+1,498 Volt), während das von Zink (Zn/Zn2+) niedrig ist (-1,215 Volt). Man sagt auch, dass Silber ein edleres Metall als Zink ist. Praktisch bedeutet dies, das sich in einem galvanischen Element (elektrische Zelle), in dem eine Zink- mit einer Silberelektrode unter Normalbedingungen verbunden ist, das Zink in Lösung geht, während sich elementares Silber auf der Silberelektrode abscheidet. Die Bruttogleichung für diesen Vorgang lautet:

2Ag+ + Zn → Zn2+ + 2Ag

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