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Windows Live® Suchergebnisse ObstEnzyklopädieartikel
Obst, essbare Früchte und Samen zumeist mehrjähriger, kultivierter oder wilder Gehölze. Im Handel unterscheidet man Kernobst (z. B. Apfel, Birne), Steinobst (Aprikose, Pflaume, Kirsche), Schalenobst (Walnuss, Haselnuss), Beerenobst (Banane, Erdbeere, Weinbeere) und Wildobst (Holunder, Schlehe, Heidelbeere). Zu den Obst liefernden Pflanzen gehören auch Paranussbaum, Mandelbaum, Pekannussbaum und Pistazie. Ihre Samen enthalten fette Öle, sie werden gezuckert, gesalzen, geröstet oder roh verzehrt. Die Früchte, im Allgemeinen roh genossen, sind in der Regel von angenehmem, süßem oder säuerlichem Geschmack und enthalten meist viel Wasser im Fruchtfleisch. Durch ihren Gehalt an Mineralien und Vitaminen sind sie eine wichtige Ergänzung der Nahrung, regen durch Geschmacksstoffe, Zucker und Fruchtsäuren den Appetit an und wirken aufgrund von Ballaststoffen positiv auf die Verdauung. Obst kann in vielerlei Weise verwendet und haltbar gemacht werden: durch Einkochen (Kompotte, Marmeladen), Einfrieren, Trocknen oder als Saft und Fruchtwein. Dabei bleiben Vitamine und Mineralien je nach Verfahren unterschiedlich gut erhalten. Manches Wildobst (z. B. Holunder) muss aber vor dem Verzehr gekocht werden, da es sonst zu Vergiftungen kommen kann. Viele Obstsorten enthalten das lebenswichtige Vitamin C in hoher Konzentration, viele andere Vitamine, aber auch etherische Öle (z. B. Zitrusfrüchte), Carotinoide, Proteine und Kohlenhydrate. Aus den Steinkernen (Samen) von Aprikosen und Pfirsichen wird beispielsweise ein Mandelersatzstoff bzw. das Persipan (Marzipanersatz) hergestellt.
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