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Pelztiere

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Amerikanischer Nerz oder MinkAmerikanischer Nerz oder Mink

Pelztiere, Säugetiere, die zur Gewinnung von Pelzen gezüchtet oder gejagt werden, insbesondere Raubtiere und Nagetiere.

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts werden zur planmäßigen Pelztierzucht vor allem Amerikanischer Nerz (oder Mink), Silberfuchs (Zuchtvariante des Rotfuchses), Blaufuchs (Farbvariante des Polarfuchses), Waschbär, Chinchilla und Nutria in so genannten Pelztierfarmen gehalten. Durch gezielte Züchtung wurden vor allem bei Nerzen und Füchsen viele Farbschläge erreicht, die teilweise mit genetischen Defekten einhergehen (siehe Qualzucht). Die Felle werden in einem als Zurichtung oder Veredelung bezeichneten Verfahren (siehe Pelzgewerbe), zu dem u. a. das Gerben der Haut gehört, zu Pelzwaren verarbeitet.

Die Haltung von Tieren zur Gewinnung von Pelzen wird von Tierschützern kritisiert. Sie verurteilen u. a. die völlig unzureichende Haltung in engen Käfigen. Daneben besteht die Gefahr, dass nicht einheimische Arten aus den Käfigen entkommen und in Ökosystemen Schäden durch Faunenverfälschung verursachen. Die Jagd auf frei lebende Pelztiere führte u. a. zur Gefährdung von Raubkatzen wie dem Ozelot.

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