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Windows Live® Suchergebnisse SalzseeEnzyklopädieartikel
Salzsee, abflussloser See in Trockengebieten. Durch hohe Verdunstung können sich die mit den Wasserzuflüssen in normaler Konzentration zugeführten Salze in den abflusslosen Seen stark anreichern. Der Umfang dieser auch Endsee genannten Gewässer ist stark schwankend und hängt von Wasserzufluss, Niederschlag und Verdunstung ab. Im Extremfall erreichen die Salze Sättigungskonzentrationen und fallen aus, wobei Salzgesteine (Evaporite) entstehen. Der See trocknet zumindest temporär aus. Vorherrschende Salze sind Kochsalz, daneben kommt es zur Ausfällung zahlreicher Edelsalze. Wenn Natriumverbindungen dominieren, spricht man von Natronseen (z. B. im Natrontal Wadi an-Natrun in Unterägypten, bei Boraxanreicherung von Boraxseen (z. B. im Iran, in Tibet oder in Kalifornien). Die Salzlagerstätten werden vielfach abgebaut und stellen somit mitunter einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Den höchsten Salzgehalt hat das Tote Meer im Nahen Osten, gefolgt vom Großen Salzsee in den Vereinigten Staaten. Der größte Salzsee der Erde ist der Eyresee in Australien.
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