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Peter Struck

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Peter StruckPeter Struck

Peter Struck (1943), deutscher Politiker (SPD) und Jurist, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag (1998-2002 und seit 2005), Bundesminister der Verteidigung (2002-2005).

Peter Struck wurde am 24. Januar 1943 in Göttingen geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in seiner Heimatstadt und in Hamburg; 1971 legte er seine zweite juristische Staatsprüfung und die Promotion ab, und 1983 erhielt er die Zulassung als Rechtsanwalt beim Amtsgericht Uelzen und beim Landgericht Lüneburg. Noch 1971 trat er im Rang eines Regierungsrats in die Hamburgische Verwaltung ein, war 1971/72 persönlicher Referent des Präsidenten der Universität Hamburg und wechselte anschließend in das Finanzamt der Hansestadt. 1964 wurde Struck Mitglied der SPD und der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) und war zunächst Mitglied im Kreistag von Uelzen, ehe er 1973 zum Stadtrat und zum stellvertretenden Stadtdirektor von Uelzen gewählt wurde. 1980 zog er erstmals in den Bundestag ein, dem er seither ohne Unterbrechung angehört. Im Rahmen seiner parlamentarischen Tätigkeit war Struck ordentliches Mitglied des Ältestenrat, des Vermittlungsausschusses und des Gemeinsamen Ausschusses.

Im Oktober 1998 wurde Struck nach dem Wechsel des bisherigen Fraktionsvorsitzenden Rudolf Scharping in das Verteidigungsministerium zum neuen Vorsitzenden der SPD-Fraktion gewählt. Im Juli 2002 folgte er Scharping auch im Amt des Verteidigungsministers nach, nachdem Scharping, gut zwei Monate vor den Bundestagswahlen im September 2002, von Bundeskanzler Gerhard Schröder entlassen worden war. Obwohl Struck zunächst bekundet hatte, das Verteidigungsministerium nur bis zu den Wahlen leiten zu wollen, führte er auch nach der Neuformierung der rotgrünen Bundesregierung im Oktober 2002 sein Amt weiter. Nach den vorgezogenen Bundestagswahlen im September 2005 und der Bildung einer großen Koalition schied Struck aus dem Ministeramt aus und wurde als Nachfolger von Franz Müntefering, der in die Regierung wechselte, erneut Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag.

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