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Windows Live® Suchergebnisse TCP/IPEnzyklopädieartikel
TCP/IP (von englisch Transmission Control Protocol/Internet Protocol: Übertragungs-Kontroll-Protokoll/Internetprotokoll), Familie von Protokollen, die zum Datenaustausch zwischen Rechnern dienen. Ursprünglich für das Verteidigungsministerium der USA entwickelt, dient TCP/IP heute als Protokoll zum Datenaustausch zwischen Rechnern eines LANs (siehe Local Area Network) und zwischen Internetrechnern. Während das IP (siehe Internetprotokoll) für den Transport der Daten zuständig ist, übernimmt TCP die Zustellung. Jedem Rechner des Netzwerkes ist eine eigene Adresse in Form einer 32-Bit langen IP-Nummer im Format 999.999. 999.999 zugewiesen, die durch das Network Information Center (InterNIC) am Stanford Research Institute (SRI) in Kalifornien verwaltet werden. Das InterNIC vergibt Lizenzen zur Verwaltung der IP-Nummern an einzelne Domänen. Da IP-Nummern nur schwer zu lesen sind, werden Domain Name Server (DNS) eingesezt, die den Code in „verständliche” Adressen umsetzen (z. B. www.ibm.com). Mit dem bisherigen System können theoretisch 4,3 Milliarden Rechner angesprochen werden. Neben dem TCP/IP gibt es noch verschiedene andere Protokolle, so z. B. das UDP (User Datagram Protocol), das FTP und das SMTP (Simple Mail Transfer Protocol).
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