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Tethys (Geologie)

Enzyklopädieartikel

Tethys (Geologie), zentrales Mittelmeer im Urkontinent Pangäa, das vom Paläozoikum bis ins Alttertiär bestand und Gondwana nach Norden und Laurasia nach Süden begrenzte. Über Landbrücken bestanden Übergangsmöglichkeiten für Tiere und Pflanzen. Das heutige Mittelmeer stellt einen Rest der Tethys dar.

Die Tethys war eine Geosynklinale, in der Sedimente angelagert wurden. Während der Alpidischen Gebirgsbildung wurden diese aufgefaltet und das Meer durch die Annäherung der Afrikanischen an die Europäische Platte so stark eingeengt, dass sich im Jungtertiär etwa zwischen Alpen und Aralsee die so genannte Paratethys bildete. Diese zerfiel schließlich in einzelne Becken, in denen heute der Plattensee, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer und der Aralsee liegen. Die Paratethys lässt sich in einen kleineren westlichen (u. a. mit dem zentralen Donaubecken) und einen größeren östlichen (u. a. mit Pontischem und Kaspischen Becken) Teil gliedern.

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