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  • Tonminerale – Wikipedia

    Tonminerale bezeichnet einerseits Minerale , die überwiegend feinstkörnig (Korngröße < 2 µm) vorkommen, andererseits jedoch die Schichtsilikate , die nach ihrer ...

  • Institut für Geologie, Schwebstoffe, Tonminerale

    Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald. Institut für Geologische Wissenschaften Fachgebiet Angewandte Geologie II - Lagerstättenlehre

  • Bodenentwicklung - Stoffneubildung: Tonminerale

    Bodenentwicklung, Stoffneubildung, Tonminerale ... Zwischen den Schichten von aufweitbaren oder quellfähigen Tonmineralen können Wasser und Nährstoffe angelagert werden ...

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Tonminerale

Enzyklopädieartikel

Tonminerale, Minerale, deren Teile eine Korngröße von unter 0,002 Millimetern aufweisen und die den Hauptbestandteil in Tongesteinen ausmachen. Im Grundaufbau bestehen die Tonminerale aus Tetraeder- und Oktaederschichten. Tonminerale entstehen durch hydrolytische Verwitterung von Silicaten (z. B. Glimmer, Feldspäte), durch Umwandlung aus Chlorit oder Glimmer oder durch Neubildung. Entsprechend ihrem Aufbau können Tonminerale in Zweischicht-, Dreischicht- und Vierschicht-Tonminerale unterteilt werden. Wichtige Minerale der ersten Gruppe sind das nach dem Berg Kau ling in China benannte Kaolinit sowie Halloysit. Die Dreischicht-Tonminerale lassen sich entsprechend der Oktaeder-Zentren in dioktaedrische (z. B. Muskovit) und trioktaedrische Minerale (z. B. Biotit) sowie nach anderen Kriterien (u. a. nach Kaliumgehalt und Aufweitbarkeit) in Illit, Montmorillonit, Vermiculit und (zwischen Illit auf der einen und Montmorillonit und Vermiculit auf der anderen Seite) Übergangsminerale unterteilen. Das wichtigste Vierschicht-Tonmineral ist das sekundäre Chlorit. Bedeutung haben die Tonminerale u. a. für die Nährstoffversorgung und den Wasserhaushalt der Böden.

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