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    Ezer Weizman   (help · info) (Hebrew: עזר ויצמן ‎) (June 15, 1924 - April 24, 2005) was the seventh President of Israel, serving a seven-year term from 1993 to 2000.

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    Ezer Weizman (eingedeutscht Eser Weizmann, hebräisch  ‏ עזר ויצמן ‎; * 15. Juni 1924 in Tel Aviv; † 24. April 2005 in Caesarea) war der siebte israelische ...

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Ezer Weizman

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Ezer WeizmanEzer Weizman

Ezer Weizman (1924-2005), israelischer Politiker und General, Staatspräsident von Israel (1993-2000).

Weizman wurde am 15. Juni 1924 als Sohn osteuropäischer Einwanderer und als Neffe von Chaim Weizmann, des späteren ersten israelischen Staatspräsidenten, in Tel Aviv geboren. 1942 ging er als Freiwilliger zur britischen Royal Air Force und ließ sich dort zum Kampfpiloten ausbilden. 1947 schloss er sein Studium in London als Flugzeugingenieur ab. Ab 1948 nahm er im Untergrund an der Seite Menachem Begins und als Bomberpilot am Kampf für einen Staat Israel teil. Nach Errichtung des Staates Israel stieg er in der israelischen Luftwaffe zum Oberbefehlshaber auf, und 1967 wurde er stellvertretender Generalstabschef unter Itzhak Rabin.

1969 quittierte er seinen Dienst und wurde als Parteigänger der Cherut-Partei Begins Verkehrsminister im „Kabinett der nationalen Einheit” unter Golda Meir, das er nach Differenzen mit Begin 1970 verließ. 1973 schloss er sich dem rechten Likud-Block an; 1977, nach seiner Aussöhnung mit Begin, wurde er Verteidigungsminister, ehe er wegen seines Eintretens für eine Autonomie der israelisch besetzten Palästinensergebiete 1980 zum Rücktritt als Minister und zum Austritt aus der Cherut-Partei gezwungen wurde. 1984 gründete er die Yahad-Partei, die bald in der Arbeitspartei von Shimon Peres aufging, und wurde im selben Jahr zum Minister ohne Geschäftsbereich in der Regierung Peres ernannt. Ab 1988 Wissenschafts- und Forschungsminister im „Kabinett der nationalen Einheit” unter Yitzhak Schamir, führten seine Geheimkontakte zur PLO 1990 zu einer Regierungskrise, in deren Rahmen Weizman für kurze Zeit aus seinem Ministeramt entlassen wurde.

1992 zog sich Weizman aus Protest gegen die Stagnation des Friedensprozesses vorübergehend aus der Politik zurück. 1993 wurde er als Kandidat der Arbeitspartei von der Knesset zum Nachfolger von Chaim Herzog im Amt des Staatspräsidenten gewählt. Im März 1998 bestätigte ihn die Knesset für weitere fünf Jahre im Amt. Weizmans Wiederwahl wurde auch als Niederlage des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gewertet, der entgegen der Tradition, gegen einen amtierenden Präsidenten keinen Gegenkandidaten aufzustellen, mit Schaul Amor einen Likud-Politiker ins Rennen geschickt hatte. Das Verhältnis zwischen Weizman und Netanjahu verschlechterte sich weiter, als Weizman im Juni 1998 den Ministerpräsidenten ungewohnt scharf kritisierte: Er warf ihm die bewusste Verschleppung des Friedensprozesses vor und lastete ihm die Verantwortung für die Wirtschaftsmisere in Israel an.

Ende Dezember 1999 geriet Weizman wegen einer Spendenaffäre in Bedrängnis: In den Jahren 1988 bis 1993 hatte er – damals Kabinetts- bzw. Knessetmitglied – von einem Privatmann insgesamt knapp eine Million DM erhalten und nicht deklariert. Obwohl die israelische Generalstaatsanwaltschaft nach langen Ermittlungen im Mai 2000 bekannt gab, dass sie Weizman wegen dieser Affäre nicht unter Anklage stellen werde, trat der zunehmend unter Druck geratene Weizman im Juli 2000 vom Amt des Staatspräsidenten zurück. Zu seinem Nachfolger wählte die Knesset völlig überraschend den Konservativen Moshe Katsav und nicht den in der Öffentlichkeit favorisierten Shimon Peres. Weizman starb am 24. April 2005 in Caesarea (nördlich von Tel Aviv).

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