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  • Zentralbau – Wikipedia

    Ein Zentralbau ist ein Bauwerk, dessen Hauptachsen gleich lang sind, im Unterschied zu einem Längsbau, etwa einer Basilika. Mögliche Grundrisse eines Zentralbaus sind ...

  • Zentralbau

    Die Frontlänge des Zentralbaus beträgt 44 Meter, die Tiefe 27,60 Meter. Er liegt auf dem höchsten Punkt der Erhebung und seine ...

  • Zentralbau

    Grundriss: Zentralbau ... Gebäude mit gleich langen Hauptachsen (bpsw. in der Form eines griechischen Kreuzes) oder Rundbau, im idealen Typ punktsymmetrisch ...

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Zentralbau

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Zentralbau, Bauwerk mit konzentrisch um eine Mitte herum gelagerten Räumen und Baumassen; vor allem im Kirchenbau. Im Unterschied zum Zentralbau ist der weitaus häufigere Richtungsbau an der westöstlichen Längsachse des Langhauses orientiert.

Zu den Zentralbauten der griechisch-römischen Antike zählen die Tempelform des Tholos (z. B. der Vesta-Tempel in Rom) und die Rotunde. Der bekannteste Zentralbau der Antike ist das römische Pantheon. Die frühchristliche Baukunst gestaltete nach antiken Vorbildern Grabkirchen, Taufkapellen und Mausoleen als Zentralbauten (Santa Costanza in Rom, 4. Jahrhundert; San Stefano Rotondo in Rom, 5. Jahrhundert; San Vitale in Ravenna, 6. Jahrhundert). Das bedeutendste Beispiel der zahlreichen mittelalterlichen Zentralbauten ist die nach dem Vorbild von San Vitale in Ravenna gebaute Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen, das 805 geweihte Aachener Münster. Vor allem in Italien wurden Baptisterien als Zentralbauten entworfen, so bei den Domen in Florenz und Parma (beide 13. Jahrhundert). Der Kirchenbau der Renaissance und besonders des Barock griff immer wieder auf die Form des Zentralbaus zurück. Den Anfang machte Donato Bramante mit seinem Entwurf für den Neubau der Sankt-Peters-Kirche in Rom. Der Plan wurde vom späteren Bauleiter Michelangelo unter Beibehaltung des Grundgedankens geändert. Bramante konnte aber 1502 einen reinen Zentralbau verwirklichen: das Tempietto im Klosterhof von San Pietro in Montorio in Rom.

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