Suche in Encarta
In Encarta suchen nach After

Windows Live® Suchergebnisse

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

After

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Anatomie des MenschenAnatomie des Menschen

After (althochdeutsch: der Hintere), beim Menschen und bei vielen Tieren u. a. durch Schließmuskeln kontrollierte Verbindung des letzten Darmabschnitts nach außen.

After wird heute nahezu synonym mit dem Begriff Anus (lateinisch: ringförmige Öffnung) verwendet. Der etwa zwei bis vier Zentimeter lange Afterkanal des Menschen ermöglicht die (ab dem Kindergartenalter bewusst gesteuerte) Ausscheidung (Defäkation) des bis in den Mastdarm (Rektum) gelangten Stuhles (Faeces) und ist somit ein bedeutendes Kontinenzorgan. Anatomisch gilt der After als unterster Abschnitt des Mastdarmes. Dessen zirkuläre, glatte Muskelschicht verdichtet sich im Anus zum inneren Ringmuskel. Willkürlich geöffnet oder geschlossen werden kann nur der weiter unten folgende äußere Ringmuskel, ein Teil des Beckenbodens.

Die Darmschleimhaut geht in Höhe des äußeren Ringmuskels in typisches Hautgewebe über. Der After ist reich mit Nerven, Talg- und Schweißdrüsen versehen und ebenso reichlich mit Arterien und Venen; diese kleinen Blutgefäße bilden in den Kanal hinein die „Aftersäulen” (Columnae anales), kleine Schwellkörper, die verbleibende Lücken des muskulären Mastdarmverschlusses abdichten. Starke Erweiterungen dieses Corpus cavernosum recti werden als Hämorrhoiden bezeichnet. Zu einer entsprechenden Diagnose dient die ärztliche Untersuchung des Anus, wobei auch eventuell vorhandene Fissuren (Risse), Fisteln oder Abszesse festgestellt werden können.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft