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Alm

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Laliders AlmhütteLaliders Almhütte

Alm, im bayerischen und österreichischen Alpenraum die Bezeichnung für eine oberhalb der Dauersiedlungen und der Ackerbaugrenze bzw. unterhalb oder oberhalb der Waldgrenze gelegene Gebirgsweide, die während der so genannten Senn- oder Almzeit in den Sommermonaten genutzt wird.

Im alemannischen Sprachraum wird sie Alp oder Alpe genannt, in Österreich auch Schwaige bzw. in Verbindungen Alpe. Im Rahmen der so genannten Alm-(Alp-)Wirtschaft (siehe Transhumanz) wird das Vieh im Frühsommer (meist nach Pfingsten) auf die zum Teil in diesem Zeitraum bewohnten Almen getrieben; bisweilen zeitlich gestaffelt auf so genannte Voralmen (Maiensäß), Mittelalmen und Hochalmen in unterschiedlich hohen Lagen. Hierbei unterscheidet man zwischen Senn- oder Kuhalmen mit Milchwirtschaft und Käseerzeugung sowie Galtalmen, auf denen Jungvieh auf Koppeln und in Ställen gehalten wird. Häufig ist ein von den Bauern bezahlter Hirte (Senn oder Sennerin) für das Vieh verantwortlich. Am Ende der Almzeit (meist um Michaeli am 29. September) wurde das Vieh traditionell in einem festlichen Almabtrieb (im Allgäu Viehscheid genannt) wieder ins Tal getrieben. Bei dieser Gelegenheit wurden die Tiere „aufgekranzt”, d. h. mit Zweigen, Blumen, Bändern, Flittern, Spiegeln und besonderen Kuhglocken geschmückt. Der Almabtrieb wird auf diese Weise heute meist jedoch nur noch als Touristenattraktion betrieben.

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