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  • Vertrag von Amsterdam

    Am 16. und 17. Juni 1997 einigen sich die Staats- und Regierungschefs der fünfzehn EU-Mitgliedstaaten zusammen mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission über ...

  • Vertrag von Amsterdam – Wikipedia

    Der Vertrag von Amsterdam wurde von den EU-Staats- und Regierungschefs am 16. und 17. Juni 1997 verabschiedet und am 2. Oktober 1997 unterzeichnet.

  • Der Vertrag von Amsterdam

    Europawahl 1999, Der europäische Einigungsprozeß ... Die grundsätzliche Frage beim europäischen Einigungsprozeß ist diejenige, inwieweit ...

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Vertrag von Amsterdam

Enzyklopädieartikel

Vertrag von Amsterdam, am 18. Juni 1997 von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) verabschiedetes und am 1. Mai 1999 in Kraft getretenes Abkommen zur Änderung, Modifizierung und Ergänzung bestehender Verträge und Rechtsakte der Europäischen Union; in Bezugnahme auf den Vertrag von Maastricht häufig auch als Maastricht II bezeichnet.

Der Vertrag von Amsterdam sollte in erster Linie der weiteren Vertiefung der europäischen Integration dienen und die Aufnahme neuer Mitglieder in die EU vorbereiten. Neben wirtschaftlichen und finanziellen Überlegungen wurden auch erstmals die humanen Dimensionen der europäischen Partnerschaft stärker ins Zentrum gerückt.

Der Vertrag von Amsterdam verfolgte vier große Ziele: Erstens wurden die Beschäftigungspolitik (Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, koordinierte Strategien im sozialen und wirtschaftlichen Bereich etc.) und die Stärkung der Bürgerrechte (Recht auf Zugang zu Informationen aus Dokumenten der EU-Institutionen, Verbraucherrechte und -schutz etc.) zu zentralen Anliegen der EU erklärt, zweitens wurde die Freizügigkeit (institutionelle Ausgestaltung des Schengener Abkommens) garantiert und die innere Sicherheit (Regelung und Verbesserung der Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres) ausgebaut, drittens wurde die Rolle Europas auf internationaler Ebene gestärkt (Schaffung strategischer Rahmenbedingungen und Aktionseinheiten für eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik), und viertens wurden die Institutionen im Hinblick auf die EU-Erweiterung effizienter gestaltet.

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