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Antillenfrösche

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Antillenfrösche: Systematische EinordnungAntillenfrösche: Systematische Einordnung

Antillenfrösche, auch Antillenpfeiffrösche, Gattung aus der Familie der Südfrösche.

Antillenfrösche sind kleine bis mittelgroße, circa zwei bis zehn Zentimeter lange, sehr unterschiedlich gefärbte, langbeinige Frösche. Mit etwa 400 Arten sind sie im tropischen Amerika und im karibischen Raum zu Hause. In der Inselwelt der Antillen erreichen sie ihre größte Vielfalt. Viele Antillenfrösche haben verbreiterte Zehenscheiben und können gut klettern wie beispielsweise der Spitzschnäuzige Antillenfrosch. Die meisten Arten leben jedoch in unmittelbarer Nähe des Bodens.

Alle Antillenfrösche legen ihre Eier an feuchten Stellen außerhalb des Wassers ab, z. B. in Erdvertiefungen, wo die Eier zum Teil von den Männchen bewacht und befeuchtet werden. Bei den kletternden Arten dienen häufig auch die äußeren Blätter epiphytischer Pflanzen als Kinderstube. Die beim Schlüpfen fertig ausgebildeten Jungen schlitzen die Eihülle mit einem echten Eizahn auf.

Systematische Einordnung: Antillenfrösche bilden die Gattung Eleutherodactylus der Familie Leptodactylidae. Der Spitzschnäuzige Antillenfrosch trägt den wissenschaftlichen Namen Eleutherodactylus nasutus.

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