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Windows Live® Suchergebnisse AutorenfilmEnzyklopädieartikel
Autorenfilm, Bezeichnung für Filme, die nicht als Produkt der Arbeit vieler verschiedener Menschen angesehen werden, sondern als Werk eines Künstlers, des Regisseurs. Dieser wird – in Analogie zur Literatur, Malerei oder Musik – als Autor seines Films verstanden, der das Drehbuch wie die filmische Umsetzung mit seiner persönlichen, individuellen Handschrift versieht. Der Begriff des Autorenfilms ist einerseits seit Beginn der fünfziger Jahre in der Filmkritik nachträglich als positive Bewertungskategorie auf bestimmte Werke und Regisseure wie Howard Hawks oder Alfred Hitchcock angewendet worden; andererseits haben sich seit 1959 Regisseure verschiedentlich bewusst als Autorenfilmer verstanden und entsprechend gearbeitet: In Frankreich waren es vor allem die Vertreter der Nouvelle-Vague-Bewegung wie François Truffaut, Jean-Luc Godard und Éric Rohmer, die sich diesem neuen Konzept verschrieben; in Deutschland waren es die Regisseure des „Jungen deutschen Films”, die sich seit der Unterzeichnung des Oberhausener Manifests (1962) mit ihren (oft autobiographisch gefärbten) Werken für eine Ablösung des Kommerzfilms durch den Autorenfilm einsetzten (u. a. Wim Wenders, Rainer Werner Fassbinder, Edgar Reitz, Werner Herzog, Volker Schlöndorff, Alexander Kluge, Peter und Ulrich Schamoni sowie Hans Werner Geißendörfer). Siehe auch deutscher Film
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