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Black Sabbath

Enzyklopädieartikel

Black Sabbath, englische Rockgruppe, gegründet 1967 in Birmingham.

Die Band wurde zum Vorreiter des Heavy-Metal-Sounds und zählt neben Deep Purple und Led Zeppelin zu den wichtigsten Hardrock-Formationen. Die eingängigen Melodien der Band werden in der Regel von Gitarren dominiert, die Texte setzen sich u. a. mit Hexenkult, schwarzer Magie und Voodoo auseinander.

Die Gruppe trat zunächst als Polka Tulk, dann als Earth u. a. im Hamburger Star Club auf, bevor sie 1969, angeregt durch einen Horrorfilm mit dem englischen Schauspieler Boris Karloff, ihren späteren Namen erhielt. Die Begründer von Black Sabbath waren der Gitarrist Tony Iommi (geboren am 19. Dezember 1948), der Bassist Terry „Geezer” Butler (geboren am 17. Juli 1949), der Sänger John Michael „Ozzy” Osbourne (geboren am 3. Dezember 1948) und der Schlagzeuger Bill Ward (geboren am 5. Mai 1948). Das erste Album der Band mit dem Titel Black Sabbath (1970) hatte keinen großen Erfolg, doch noch im selben Jahr gelang mit der LP Paranoid der internationale Durchbruch. Es folgten Masters of Reality (1971), Black Sabbath 4 (1972) und Sabbath Bloody Sabbath (1973). Ab Mitte der siebziger Jahre kam es zu Differenzen innerhalb der Band. 1978 verließ der Sänger Osbourne, dessen klagender Gesang die Musik von Black Sabbath entscheidend geprägt hatte, die Formation, um eine Solokarriere zu starten. Weitere Bandmitglieder folgten, und die Zusammensetzung wechselte ständig. Schließlich blieb nur noch Iommi von der Gründungsband übrig. 1998 kam es zu einer Wiedervereinigung in der Originalbesetzung, und es erschien das Livealbum Reunion (1998).

Zu den weiteren Alben der Gruppe gehören Sabotage (1975), Never Say Die (1978), Heaven And Hell (1980), Mob Rules (1981), The Ultimate Sin (1986), Headless Cross (1989), Tyr (1990), Dehumanizer (1992) und Cross Purposes (1994).

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