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  • Braunerde – Wikipedia

    Brauneden (abk.: BB) sind häufige Bodentypen des gemäßigt humiden Klimas mit der Horizontabfolge Ah/Bv/C. Typprägende Prozesse sind die Verbraunung bzw.

  • Sandsteinschutt (Braunerde)

    Bodenkunde. Die Böden im Raum Kassel. ... Bodenprofile im Museum Sandsteinschutt (Braunerde) Das Bodenprofil der Braunerde wird geprägt durch einen braun ...

  • GD NRW - Wissenswertes - Boden des Jahres – 2008: Braunerde

    Die Braunerde ist eine typische Bodenbildung der gemäßigten humiden Klimazone. Im kühl-feuchten ozeanischen Klima Nordrhein-Westfalens mit sommergrünen Laubwäldern als ...

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Braunerde

Enzyklopädieartikel

Braunerde, Bodentyp der gemäßigt humiden Klimazone, der sich aus Gestein entwickelt, das reich an Silicaten und arm an Carbonaten ist.

Braunerden bilden sich aus Rankern. Die Boden bildenden Prozesse, die zur Entstehung von Braunerden führen, sind Verwitterung der Silicate, Verbraunung und Verlehmung. Während die Braunfärbung durch die Verwitterung eisenhaltiger Minerale hervorgerufen wird, ist die Verlehmung eine Folge der Neubildung von Tonmineralen, wodurch das gesamte Substrat feiner wird. Während eutrophe (basenreiche) Braunerden eine hohe biologische Aktivität aufweisen, ist diese bei oligotrophen (basenarmen) Braunerden gering. Braunerden haben ein A-B-C-Profil (A-Horizont, B-Horizont, C-Horizont). Der humose Oberboden liegt einem bis zu 150 Zentimeter mächtigen Unterboden auf. Braunerden, die aus quarzreichem Gestein entstanden, können sich bei fortschreitender Pedogenese zu Podsolen weiterentwickeln.

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