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Windows Live® Suchergebnisse FixsternEnzyklopädieartikel
Fixstern, veraltete, aber in der antiken und mittelalterlichen Astronomie übliche und heute noch populäre Bezeichnung für die am Himmel (scheinbar) ortsfesten Sterne, im Unterschied zu den beweglichen Himmelsobjekten wie Planeten („Wandelsterne”), Kometen, Meteore, der Sonne, des Mondes etc. Im kosmischen Modell der antiken und mittelalterlichen Astronomie waren die Fixsterne an der äußersten Sphäre, der Fixsternsphäre, fixiert. Sie bildeten scheinbar unveränderliche Anordnungen, die Sternbilder. Erst die wissenschaftlichen Beobachtungsmöglichkeiten der neuzeitlichen Astronomie erlaubten die Feststellung, dass auch die Fixsterne ihren Ort am Himmel – wenn auch sehr langsam – ändern können und dass die Sonne ein Stern unter Sternen ist. Positionsveränderungen von Sternen und damit ihre Eigenbewegung konnte der englische Astronom Edmond Halley erstmals im Jahr 1718 für die Sterne Sirius, Prokyon (siehe Großer Hund und Kleiner Hund) und Arktur durch Vergleiche mit älteren Sternkarten nachweisen. Die stärkste Eigenbewegung (10,34 Bogensekunden pro Jahr) zeigt Barnards Pfeilstern, der seine Position in 180 Jahren um ein halbes Grad ändert, das entspricht dem Durchmesser des Vollmondes. Vor allem wegen der mannigfaltigen Bewegungen der Sterne im Universum ist der Begriff Fixstern heute sehr irreführend und in der Wissenschaft nicht gebräuchlich.
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