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Windows Live® Suchergebnisse FritigernEnzyklopädieartikel
Fritigern, auch Frithigern, Fridigern, Fredigern, (gestorben nach 382), westgotischer Heerführer. 376 ersuchte Fritigern, der zum arianischen Christentum übergetreten war, vor den anstürmenden Hunnen beim oströmischen Kaiser Valens um Schutz und fand mit dem Großteil der Westgoten Aufnahme im Römischen Reich, und zwar in der Provinz Moesien südlich der Donau (der kleinere Teil der Westgoten unter Fritigerns erbittertem Gegner, dem heidnischen Athanarich, zog nach Westen weiter). Versorgungsschwierigkeiten und die Korruption der römischen Behörden führten jedoch bald zu Unmut unter den Westgoten, der sich 377 in einem Aufstand entlud, dem sich auch Gefangene und Sklaven anschlossen. Fritigern zog plündernd bis nach Konstantinopel und schlug am 9. August 378 das römische Heer bei Adrianopel vernichtend; Kaiser Valens fiel in der Schlacht. Valens’ Nachfolger Theodosius I. schloss am 3. Oktober 382 Frieden mit Fritigern und gestattete den Westgoten, sich als Foederaten gegen Heeresdienste in Niedermoesien anzusiedeln. Fritigern starb vermutlich wenig später.
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