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Windows Live® Suchergebnisse LaurasiaEnzyklopädieartikel
Laurasia, Urkontinent, in dem während des Mesozoikums die Kerne der Kontinente vereint waren, die heute auf der Nordhalbkugel der Erde liegen. Laurasia entstand an der Wende vom Paläozoikum zum Mesozoikum, als der Großkontinent Pangäa zerbrach. Dabei entstanden der nördliche Urkontinent Laurasia und der südliche Urkontinent Gondwana. Dazwischen bildete sich ein Meer, die Tethys. Laurasia umfasste die Kontinente Nordamerika, Europa und Asien. In der Kreide löste sich Nordamerika von Eurasien, und Grönland spaltete sich vom nordamerikanischen Kontinent ab. Damit einher ging die Öffnung des nördlichen Atlantiks. Während der Kreide und im Tertiär kollidierten Afrika und Indien, also kontinentale Bruchstücke Gondwanas, mit Laurasia. Dadurch wurden die Ablagerungen der Tethys aufgefaltet und zerbrochen, und durch ihre Hebung im Tertiär und Quartär entstanden die alpidischen Gebirge (u. a. die Alpen und der Himalaya). Indien und Asien drifteten zusammen und bilden seitdem einen Kontinent. Ursache für diese tektonischen Vorgänge war die Bewegung von Platten (siehe Plattentektonik). Siehe auch Geologie; geologische Zeitrechnung
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