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Windows Live® Suchergebnisse OslofjordEnzyklopädieartikel
Oslofjord, rund 100 Kilometer langer, in mehrere Arme verzweigter und von zahlreichen Inseln durchsetzter Fjord im südöstlichen Norwegen. Die bis 1925 Christianafjord genannte Meeresbucht führt vom Skagerrak landeinwärts zu der am nördlichen Ende des Fjords gelegenen Landeshauptstadt Oslo und bildet so den natürlichen Zugang zu der Region Ostland, der am dichtesten besiedelten und wirtschaftlich stärksten Region Norwegens. Hier konzentriert sich ungefähr ein Drittel der norwegischen Bevölkerung; beiderseits der Fjordmündung liegen auch die ältesten, schon im 11. Jahrhundert gegründeten Städte Norwegens: Tönsberg und Sarpsborg. Im Norden spalten sich zahlreiche kleinere Nebenfjorde vom Oslofjord ab, so etwa der Dramsfjord, der Sandefjord und der Vestfjord. Die Insel Jel in der Nähe von Moss ist die größte und bekannteste Insel im Oslofjord. Geologisch ist der in fruchtbares Flachland eingebettete Oslofjord ein von den eiszeitlichen Gletschern überformter Graben, der wiederum ein Teilstück einer Grabenbruchzone ist, die vom Mittelmeer nach Norden quer durch Europa verläuft und am Mjösensee, dem größten Binnensee Norwegens, endet. 2005 wurde eine rund 700 Meter lange Brücke über den Svinesund, eine Bucht im Osten des Oslofjordes, durch die die Grenze zu Schweden verläuft, fertig gestellt. Sie gilt als die bis dahin größte Einbogenbrücke und ersetzt eine ältere, schmalere Straßenbrücke. Die neue Brücke soll die Fahrzeit zwischen Oslo und Göteborg deutlich verkürzen.
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