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  • Parabraunerde – Wikipedia

    Als Parabraunerde (oder "Lessivé") bezeichnet man einen Boden, bei dem Tonpartikel vom Oberboden in den Unterboden verlagert worden sind. Die Parabraunerde ist ein weit ...

  • Löss (Parabraunerde)

    Bodenkunde. Die Böden im Raum Kassel. ... Bodenprofile im Museum Löss (Parabraunerde) Brauner Boden aus Löss.

  • Parabraunerde: Bodenkunde Hohenheim

    Der Name Parabraunerde leitet sich aus dem Griechischen para = neben, bei, ab und bedeutet „Nebenbraunerde“, sie ist also mit der Braunerde verwandt.

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Parabraunerde

Enzyklopädieartikel

Parabraunerde, Bodentyp, der viele Ähnlichkeiten mit einer Braunerde aufweist, zusätzlich aber durch die Verlagerung von Ton vom Ober- in den Unterboden gekennzeichnet ist.

In den meisten Fällen gehen Parabraunerden aus Pararendzinen hervor, wenn der pH-Wert unter 7 sinkt. Die für Parabraunerden typische Verlagerung von Ton ist der abwärtsgerichtete Transport von Tonmineralen, die bei der Verwitterung der Silicate frei werden, durch das versickernde Wasser. Im Unterboden werden diese Partikel aufgrund des dort höheren pH-Wertes und des Endens der Transportwege (z. B. Schwundrisse oder Wurzelkanäle) wieder ausgefällt. Parabraunerden haben ein A-B-C-Profil (A-Horizont, B-Horizont, C-Horizont). Die Ausstattung mit Nährstoffen ist in der Regel gut; sie bilden daher leistungsfähige Standorte für Land- und Forstwirtschaft.

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