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Windows Live® Suchergebnisse RTL (Radio Tele Luxemburg, vollständiger Name RTL Television), privater deutscher Fernsehsender mit Sitz in Köln. In Konkurrenz zu den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF strahlt RTL seit 1984 ein Fernsehvollprogramm aus. Der Sender wurde 1984 unter dem Namen RTLplus von dem Medienkonzern Compagnie Luxembourgeoise de Télédiffusion (CLT) und der UFA-Film- und Fernseh-GmbH gegründet. Der ursprüngliche Sitz des Senders befand sich in Luxemburg, von wo aus am 2. Januar 1984 auch die erste Sendung ausgestrahlt wurde, die über das Kabelnetz von etwa 200 000 Haushalten empfangen werden konnte. 1986 zog der Sender nach Köln um. Mit dem Erwerb der Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga, deren Spiele von 1988 bis 1992 in der Sendung Anpfiff präsentiert wurden, gelang es dem Sender, breite Publikumsschichten anzusprechen; 1990 konnten bereits rund 13 Millionen Haushalte RTLplus empfangen. 1992 wurde der Sendername in RTL geändert. Etwa 1993 erlangte der Sender sowohl im Hinblick auf die Einschaltquoten als auch auf die Werbeeinnahmen die Führungsstellung auf dem deutschen Fernsehmarkt. Insbesondere in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erfreute sich der Sender auch in den folgenden Jahren großer Beliebtheit. 2004 beispielsweise hatte RTL einen Marktanteil von etwa 18 Prozent und mit 1,152 Milliarden Euro Nettowerbeerlösen einen Anteil von 30,2 Prozent am deutschen Werbemarkt. RTL Television ist eine 100-prozentige Tochter der an der Börse notierten RTL Group, des führenden Rundfunk- und Produktionsunternehmens in Europa. Zu den Fernsehsendern der RTL Group zählen neben RTL u. a. auch VOX, RTL II, Super RTL und n-tv, außerdem M6 in Frankreich und Five in Großbritannien. Die RTL Group entstand 2000 aus der Fusion von CLT-UFA (einer Tochter des Gütersloher Medienunternehmens Bertelsmann) mit Pearson TV. Bertelsmann war bereits beim Start von RTLplus 1984 mit 40 Prozent beteiligt gewesen und erwarb nach Gründung der RTL Group sukzessive eine Aktienmehrheit an dem neuen Rundfunkkonzern.
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