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Windows Live® Suchergebnisse Tangerine DreamEnzyklopädieartikel
Tangerine Dream, deutsche Rockgruppe. Mit ihrer experimentellen elektronischen Rockmusik feierte die Band in den siebziger und achtziger Jahren große internationale Erfolge. Tangerine Dream wurde 1967 in Berlin gegründet. Kopf der Band ist der Maler, Graphiker, Gitarrist und Synthesizer-Spieler Edgar Froese (*6. Juni 1944 in Tilsit). Die Anfänge von Tangerine Dream waren geprägt von psychedelischer Rockmusik in Anlehnung an Bands wie Pink Floyd. Bereits 1968 löste sich Tangerine Dream auf, um dann 1970 in neuer Besetzung das Album Electronic Meditation zu realisieren. Froese nahm diese von der Kritik sehr positiv aufgenommene LP gemeinsam mit Klaus Schulze und Conrad Schnitzler auf. Schulze wurde schon bald von dem Schlagzeuger Chris Franke (*6. April 1953) abgelöst und Schnitzler durch den Keyboarder Peter Baumann (*29. Januar 1953) ersetzt. Dieses Trio brachte drei bedeutende und wegweisende Alben mit elektronischer Musik heraus: Alpha Centauri (1974), Zeit (1972), das in Großbritannien, Frankreich und Japan sehr erfolgreich war, sowie Atem (1973). Es folgten die kommerziell erfolgreiche surrealistische LP Phaedra (1974) sowie das Album Rubycon (1975). 1977 entstand die erste Filmmusik der Band, der noch zahlreiche weitere folgen sollten, und zwar zu dem gleichnamigen Streifen Sorcerer. Nach der Einspielung des Soundtracks verließ Baumann die Band, und es stießen der Schlagzeuger Klaus Krieger (eigentlich Krüger) sowie kurzzeitig der Sänger Steve Joliffe zur Band. Mit zwei Konzerten im Jahr 1980 gehörte Tangerine Dream zu den ersten westdeutschen Gruppen, die in der DDR auftreten durften. Der Computermusiker Johannes Schmoelling wurde in diesen Jahren (bis 1984) zu einem festen Bandmitglied. Weitere Alben von Tangerine Dream sind u. a. Ricochet (1975), Cyclone (1978), Force Majeure (1979), Exit (1982), Warsaw Concert (1984), Pergamon (1986), Legend (1986), Turn of the Tides (1994), Time Square – Dream Mixes II (1998), Valentine Wheels (1999) und Mars Polaris (1999).
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