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    Die Turkvölker sind eine vor allem im eurasischen Großraum lebende und Turksprachen sprechende Völkergruppe. In unterschiedlicher Ausprägung teilen diese historische und ...

  • Turkvölker – Wikipedia

    Die Turkvölker, Türkvölker, türkischen Völker, Türken sind eine vor allem im eurasischen Großraum lebende und Turksprachen sprechende ethno-linguistische Gruppe [1].

  • Turkvölker

    Sprach- und Völkergruppe im Südosten Europas (Türken), in Nord-, Mittel- und Vorderasien (u. ÿ a. Aserbaidschaner, Baschkiren, Kirgisen, Kasachen, Tataren, Turkmenen, Uiguren ...

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Turkvölker

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Musik der JakutenMusik der Jakuten

Turkvölker, Sammelbezeichnung für zahlreiche west- und zentralasiatische Völker, deren Angehörige eine der Turksprachen sprechen.

Nach sprachlichen Kriterien unterteilt sind dies u. a. im Südwesten des Verbreitungsgebiets die Türkeitürken, Turkmenen, Aserbaidschaner und Gagausen, im Südosten die Uiguren und Usbeken, im Nordwesten die Baschkiren, Tataren, Kasachen und Kirgisen sowie im Nordosten die Tuwiner, Schoren und andere. Eine sprachliche Sonderstellung nehmen die Jakuten und Tschuwaschen ein.

In chinesischen Quellen wird der Begriff Türken (Tujue) erstmals als Bezeichnung für Ethnien verwendet, deren ursprüngliches Siedlungsgebiet vermutlich im Altai lag. Diese errichteten im 6. Jahrhundert das erste der so genannten alttürkischen Reiche, dessen Herrschaftsgebiet sich von der Mongolei bis zum Aralsee erstreckte. Nach seinem Zusammenbruch kam es gegen Mitte des 7. Jahrhunderts unter die Herrschaft der chinesischen Tang-Dynastie. Ende des 7. Jahrhunderts befreiten sich die Türken jedoch von der chinesischen Oberhoheit und gründeten das zweite alttürkische Reich, das Mitte des 8. Jahrhunderts von den Uiguren erobert wurde. In der Folgezeit verbreiteten sich die Alttürken sowie die Turksprachen durch Handel, nomadisierende Viehzucht und militärische Eroberungen über weite Bereiche West- und Zentralasiens; als ein wichtiger integrativer Faktor kam später der Islam hinzu, der ab dem 11. Jahrhundert nach und nach in unterschiedlicher Ausprägung übernommen wurde. Grundlegende soziopolitische, wirtschaftliche und religiöse Veränderungen lösten bei zahlreichen Turkvölkern auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion sowie der Volksrepublik China die russische Kolonialisierung und anschließende sowjetische Herrschaft sowie die chinesische Oberhoheit aus.

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