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Windows Live® Suchergebnisse Ujung Kulon/KrakatauEnzyklopädieartikel
Ujung Kulon/Krakatau, Nationalpark (1 205 Quadratkilometer) und Naturschutzgebiet (25 Quadratkilometer) im äußersten Westen von Java, der am dichtesten bevölkerten Insel Indonesiens. Der Ujung Kulon Nationalpark, der seit 1991 zusammen mit dem Krakatau-Archipel zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, umfasst die Westspitze Javas und drei kleine Inseln am Eingang der Sundastraße. Das entlegene, noch etwa zur Hälfte von tropischen Regenwäldern bedeckte Gebiet beherbergt neben vier oder fünf Dutzend Javanashörnern (einer fast ausgerotteten Art) verschiedene Huftiere, wie den Banteng, sowie Raubkatzen, seltene Affen und eine reichhaltige Vogelwelt mit fast 300 Arten. An der Küste ziehen sich Korallenriffe entlang, in denen ungewöhnlich viele Fischarten vorkommen. Die verheerende Explosion des Krakatau im Jahr 1983 veränderte das Leben in dem Schutzgebiet grundlegend. Im Unterschied zu Java, wo der Lebensraum der natürlichen Pflanzen- und Tierwelt immer mehr eingeschränkt wird, können sich Flora und Fauna seitdem frei entfalten. Die vier Eilande der Inselgruppe, teils Überreste der älteren Insel, teils junge Inselvulkane, die seit 1927/28 entstanden sind, besitzen heute bereits wieder eine erstaunlich reiche Pflanzen- (über 60 Arten) und Tierwelt.
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